Sri Chinmoys Vermächtnis

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Sri Chinmoys Vermächtnis: Wer war Sri Chinmoy?

Wer war Sri Chinmoy? Ein Meditationslehrer? Ein Künstler? Ein Maler? Ein Sportler? Ein Literat und Dichter? Ein Yogi? Oder vielleicht von allem etwas - und noch viel mehr! Vor etwa 15 Jahren hatte der Autor dieser Zeilen das große Glück diesen Menschen, den Spirituellen Meister Sri Chinmoy kennen zu lernen. Seit dem hat er dessen Leben verfolgt sowie auch den von ihm gelehrten Integralen Yoga. Am 11.Oktober 2007 ist Sri Chinmoy gestorben. Er hat seinen Körper verlassen, die sterbliche Hülle abgelegt, wie man im spirituellen Sprachgebrauch zu sagen pflegt. Geblieben jedoch ist die Erinnerung an einen Menschen, der weit über das Normale hinaus gegangen ist - sei es nun in seinem inneren wie auch in seinem äußeren Leben. Dies ist Sri Chinmoys Vermächtnis an die Nachwelt. Und die Zukunft wird zeigen, wie viele Menschen von diesem Erbe profitieren und damit ihr eigenes Dasein um ein Vielfaches bereichern können.

Sri Chinmoys Vermächtnis: Der Integrale Yoga.

Sri Chinmoy führte denn von dem Meditationsmeister Sri Aurobindo begründeten Integralen Yogaweg weiter. Und nicht nur dies. Durch seine unzähligen schöpferischen Ausdrucksformen gab er ihm darüber hinaus auch eine neuere Gestalt und äußere Erscheinungsform. Sei es nun in der Musik, der Malerei, der Literatur und Dichtung oder im Sport. Überall brachte sich Sri Chinmoy kreativ ein und verband das innere Leben seiner Meditation mit dem äußeren Leben der Farben, Formen und Töne auf sehr dynamische Art und Weise. So wurde er nicht nur zu einem Mitgestalter, sondern auch zu einem Vorboten eines neuen Pfades sich dem innersten Selbst oder Göttlichen zu nähern.

Sri Chinmoys Vermächtnis: Der Visionär.

Sri Chinmoy war, wie alle großen Persönlichkeiten, seiner Zeit weit voraus. So sagte einmal ein Freund des Meditationslehrers Sri Aurobindo über diesen: “Lange nachdem er die Erde verlassen haben wird, werden die Menschen denjenigen in ihm erkennen, der er in Wirklichkeit war - den Visionär, den erhabenen Künstler, den Vorboten eines neuen Zeitalters.” Nicht geringer können die Worte ausfallen, will man Sri Chinmoy, sein Leben, Wirken und Vermächtnis beschreiben. Umso mehr, wenn man das große Glück hatte ihm zu Lebzeiten zu begegnen. Und wer weiß, was in 50, 100 oder 200 Jahren sein wird? “Die Geschichte ist ein gerechter Richter” , sagte einmal Michail Gorbatschow, zu dem Sri Chinmoy eine äußerst freundschaftliche Beziehung pflegte.

Sri Chinmoys Vermächtnis: Wegbereiter der Reise nach Innen.

So ist also abzuwarten, was die Zukunft bringen wird. Bis dahin gibt es allerdings viel zu entdecken. Denn die Reise zu der Sri Chinmoy einlädt, ist eine Reise tief hinein in das eigene Innerste. Die Straße dahin hat er reich geschmückt mit unzähligen Bildern, Liedern, Gedichten und einem gelebten Beispiel. Einem Vorbild, welches die innere Stille und die äußere Dynamik vereinte. Sri Chinmoy lud und lädt daher ein, ihm auf diesem Weg zu folgen oder wie es es selbst wohl lyrisch sagten würde:

“Kommt alle herbei, O Sonne, Mond und Sterne des weiten Himmels. Heute begehrt mein Herz alles und jeden.”