Große Spirituelle Meister

Sri Ramachandra ist der Legende nach der erste Spirituelle Meister. Dies war vor wahrscheinlich weit über 10.000 Jahren. Doch nach wie vor schreitet die irdische Evolution voran. Das bedeutet, dass auch noch heute solche Meister unter den Menschen leben, um ihnen innerlich und äußerlich den Weg hin zum Göttlichen zu weisen. Nachfolgend ein paar bebilderte Impressionen solcher Yogis, wobei die Auswahl keineswegs als repräsentativ zu verstehen ist, sondern nur einen kleinen Eindruck geben möchte. Einen Eindruck in das Wesen der inneren Meisterschaft.

rama
Sri Ramachandra
Held des berühmten indischen Epos Ramayana. Zusammen mit seinem Bruder Lakshmana und dem mächtigen Hanuman befreit Prinz Rama seine Frau Sita aus den Händen des Dämonen Ravanna und errichtet danach das ideal-gerechte Königreich.

krishna
Sri Krishna
Held des Mahabharata (”Großes Indien”), einer Geschichte zweier verfeindeter Gruppen von Vettern. Von Sri Krishna stammt die berühmte Bhagavadgita (”Lied des Höchsten”), eine philosophisch-spirituelles Ansprache an seinen Schüler Arjuna.

 Buddha
Lord Buddha
Wohl bekanntester Spiritueller Meister im Westen. Erreichte Nirvana unter dem Bodhi-Baum und lehrte danach seine Anhänger wie das Leiden dieser Welt beendet werden kann.

chaitanya
Sri Chaitanya
Berühmter indischer Meister des Mittelalters, der die erloschene Spiritualität Indiens wieder zum Leben erweckte. Galt als Verkörperung des Meisters Sri Krishna und gleichzeitig Radhas, dessen glühendste Verehrerin.

ramakrishna
Sri Ramakrishana
Lehrer des bekannten Swami Vivekanandas, der dessen Worte in den Westen trug. Erreichte das Göttliche über mehrere reilgiöse Pfade, wodurch er bewies, dass viele Wege hin zur höchsten Selbst-Erkenntnis führen.

Sri Aurobindo
Sri Aurobindo
Begründer des modernen Integralen Yogas und gleichzeitig Philosoph, Schriftsteller und Literat. Leitete den berühmten Sri Aurobindo-Ashram in Pondicherry, Südindien und gab der indischen Befreiungspolitik zu Beginn und Mitte des letzten Jahrhunderts wichtige Impulse.

Sri Chinmoy
Sri Chinmoy
Führte den von Sri Aurobindo begründeten Integralen Yogaweg weiter und war gleichzeitig Musiker, Literat, Lyriker, Sportler unter anderem. Reiste viel, um seine Botschaft der inneren Stille und Selbst-Transzendenz vielen Menschen durch, zum Beispiel, seine Konzerte und Vorträge näher zu bringen.

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Ramana Maharshi
“Wer bin ich?”, war die wichtigste Frage in Ramana Maharshis Leben. Auf diese Frage fand er eine Antwort: das Göttliche Selbst. Ramana Maharshi war ein Jnana-Yogi, ein Yogi der inneren Weisheit par excellence und hat unter anderem durch Paul Bruntons Bücher gerade im Westen eine sehr große Bekanntheit erlangt.

Khan
Pir Vilayat Inayat Khan
Pir Vilayat Inayat Khan stand dem Orden des Sufismus, der mystischen Ausrichtung des Islam im Westen vor. Bereits sein Vater Hazrat war eine Berühmtheit und schrieb bedeutende Werke, zum Beispiel über das wahre Wesen der Musik. Der Orden wird von Pir Vilayts Sohn fortgeführt.

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Sri Mata Anandamayi
Sri Mata Anandamayi, die von Göttlichkeit durchflutete Mutter, war eine der bedeutendsten und bekanntesten Heiligen Indiens. Darüber hinaus ist eine weibliche Meisterin auch in Indien eher ungewöhnlich. Sie suchte nach der Einheit aller Religionen und wird nach wie vor, sowohl im Osten wie auch im Westen verehrt.

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Swami Vivekananda
Swami Vivekananda brachte die spirituelle Botschaft des großen Meisters Sri Ramakrishna, seines inneren Lehrers, in den Westen. Obwohl er nur 39 Jahre alt wurde, hat Swami Vivekananda einen riesigen spirituellen Einfluss auf besonders den Westen ausgeübt. Aber auch in seiner Heimat Indien gehört er wohl zu den bekanntesten spirituellen Persönlichkeiten.

Agastya
Agastya ist einer der bedeutendsten indischen Seher der Frühzeit. Noch heute ist er vor allem in Südindien sehr bekannt. Sowohl für seine literarische Arbeit, als auch für sein Schaffen im Bereich Astrologie, Mystik und Spiritualiät im allgemeinen.

mahavira
Lord Mahavira
Lord Mahavira war ein Zeitgenosse Lord Buddhas. Obwohl sie sich nie begegnet sind, wussten sie von einander. Für die Jainisten ist er die letzte Herabkunft des Höchsten in diesem Zeitalter. Völlige Gewaltlosigkeit und das uneingeschränkte Recht auf Leben sind zwei der wichtigsten Grundpfeiler der Lehre Lord Mahaviras.

nanak
Guru Nanak
Der Begründer der Sikh-Religion genießt sowohl bei Hinduisten wie auch Moslems große Wertschätzung. Er selbst verfügte über sehr große spirituelle Kräfte, zeigte diese jedoch nur sehr widerwillig. Nach seiner Philosophie helfen diese Kräfte dem Meditierenden nicht in seiner Gottsuche. Das Einzige was dieser benötigt, ist absolute Hingabe an das Göttliche.

Gorakshanath
Bedeutender nepalesischer Yogi, der noch heute in Indien und anderen asiatischen Ländern eine große Verehrung erfährt. Gorakshanath verfügte über immense spirituelle und okkulte Kräfte. Anfänglich mit seinem Lehrer Matsyendranath zusammen lebend, schickte dieser ihn schließlich fort, um einen eigenen Ashram zu gründen. Der Grund war, dass ihn Gorakshanath spirituell übertroffen hatte. “Zwei Löwen können nicht in einem Käfig leben”, waren daher die Worte, die ihm sein Meister Matsyendranath zum Abschied mit auf den Weg gab.

sarada devi
Sarada Devi
Frau des bekannten und berühmten Yogis Sri Ramakrishna, der als Avatar gilt, das heißt direkte Herabkunft des Göttlichen. Sarada Devi erreichte in ihrem Leben selbst eine hohe Stufe der inneren Erkenntnis. Zusammen mit Swami Vivekananda führte sie das Erbe ihres Ehemannes, der recht früh gestorben war weiter.

troilanga
Troilanga Swami
Troilanga Swami verfügte über gewaltige innere Kräfte. Gemäß Sri Ramakrishna war er der wandelnde Lord Shiva. Troilanga Swami entsagte allem, auch äußerer Kleidung. Sein einziges Bestreben war es, die stetige Vereinigung mit dem Göttlichen zu fühlen.

lahiri
Shyama Charan Lahiri
Der große Spirituelle Meister Babaji erschien Shyama Charan Lahiri, um ihn an sein Leben der Meditation der vergangenen Inkarnation zurück zu erinnern. Babaji zeigte ihm eine Höhle im Himalaya, in der Lahiri meditiert hatte und wies ihn an diesmal seine innere Reise zu komplementieren, das heißt die Selbst- oder Gottverwirklichung zu erreichen.