Gesundheit und Sport im Integralen Yoga

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Der Integrale Yoga, Gesundheit und Sport.

Das Leben hat zwei Standbeine, sagen Sri Aurobindo und Sri Chinmoy, die Wegbereiter des modernen Integralen Yoga: Die innere und die äußere Natur. Ohne die innere Natur wäre das Leben seelenlos. Ohne die äußere Natur wäre es körperlos. Beide sind also notwendig, um den ganzheitlichen Menschen zu formen. Aus diesem Grund beschäftigt sich der moderne Integrale Yoga mit beiden Bereichen des Daseins gleichermaßen: Durch Meditation wird der innere Mensch genährt und dadurch an seine verborgene göttliche Existenz heran geführt. Durch Sport wird der äußere Mensch gesund erhalten, um die in der Meditation gewonnene Erkenntnis auf Erden zu manifestieren - sowohl in seinem eigenen Leben, wie auch im Leben der gesamten Menschheit.

Transzendenz im Integralen Yoga.

Transzendenz oder das “Über-sich-selbst-hinaus-gehen” spielt im Integralen Yoga eine bedeutende Rolle. So wie sich die großen Spirituellen Meister und Yogis ständig in ihrem innersten Bewusstsein transzendieren, so versucht auch der Meditierende sich stets selbst in seiner tiefen Versenkung zu übertreffen. Das bedeutet nichts anderes, wie mehr Licht, mehr Liebe, mehr Harmonie zu erfahren. Darüber hinaus möchte er sein äußeres Dasein erleuchten und somit zu einem vollkommenen Instrument des Göttlichen werden. Jenem Göttlichen, welches seine wirkliche Natur darstellt. Dafür jedoch ist eine gewisse Gesundheit unerlässlich. Dies kann durch Sport erreicht werden. Darüber hinaus kann durch körperliche Übungen ein äußerst greifbares Gefühl der Transzendenz im Bewusstsein des Einzelnen erwachen, weshalb sich gerade Ausdauersportarten sehr gut mit dem Leben der Meditation, der inneren Suche verbinden lassen.

Sport und Integraler Yoga.

Bestzeiten und Rekorde sind n i c h t das Ziel des Integralen Yoga. Sie sind bestenfalls ein Mittel zum Zweck, um dem Einzelnen ein plastisches Gespür der Transzendenz zu vermitteln. Und ihn dadurch zu inspirieren, auf seiner Suche nach sich selbst weiter voran zu schreiten. Jedoch können bedeutende sportliche Leistungen von Menschen auch unter dem globalen Blickwinkel der Evolution betrachtet werden. Damit ist ein Anstieg der physischen Fähigkeiten der gesamten Menschheit gemeint, sowie eine damit verbundene langsame Umwandlung des menschlichen Körpers. Eine Transformation, die auf eine Vervollkommnung der gesamten irdischen Existenz abzielt, bis schließlich kein Unterschied mehr zwischen Himmel und Erde besteht. Der Mensch hat sich dauerhaft in die Erkenntnis des Göttlichen empor gehoben.