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	<title>Sri Chinmoy</title>
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	<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 05:51:22 +0000</pubDate>
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		<title>Worte als Wegweiser zur Seele</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 05:47:17 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>

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		<category><![CDATA[Sri Chinmoy]]></category>

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Worte sind Wegweiser zur Seele.
Worte sind Wegweiser zur Seele, um sich dort selbst aufzulösen. Sie sind sozusagen Vorboten einer höheren Wirklichkeit, die sich selbst aufopfern, wenn diese Wirklichkeit erkannt und ins Leben des Einzelnen gebracht wurde. Besonders schön kommt diese Wahrheit in den Gedichten des großen spirituellen Meisters Sri Chinmoy zum Ausdruck.  Wie auch [...]]]></description>
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<img src="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/wp-content/uploads/2008/10/sri-chinmoy-94.jpg" alt="sc-94" /></ul>
<h3>Worte sind Wegweiser zur Seele.</h3>
<p>Worte sind Wegweiser zur Seele, um sich dort selbst aufzulösen. Sie sind sozusagen Vorboten einer höheren Wirklichkeit, die sich selbst aufopfern, wenn diese Wirklichkeit erkannt und ins Leben des Einzelnen gebracht wurde. Besonders schön kommt diese Wahrheit in den Gedichten des großen spirituellen Meisters Sri Chinmoy zum Ausdruck.  Wie auch in nachstehenden Zeilen aus Sri Chinmoys lyrischem Buch &#8220;Im Garten des Liebeslichtes&#8221;:</p>
<blockquote><p>&#8220;Jenseits von Sprache und Denken,<br />
 In den Fluss ewig strahlenden Lichtes<br />
             Taucht mein Herz.<br />
 Heute sind zahllose Türen,<br />
 Die Jahrtausende geschlossen waren,<br />
Weit aufgetan.&#8221;</p></blockquote>
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		<title>Herzblüten - eine poetische Blüte für jeden Tag</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 19:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<category><![CDATA[Meditation]]></category>

		<category><![CDATA[Spirituelle Meister]]></category>

		<category><![CDATA[Sri Chinmoy]]></category>

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		<description><![CDATA[

Jeder Tag eine Blüte.
Astrologisch gesehen wird das Jahr in zwölf Abschnitte unterteilt, die alle ihre speziellen Besonderheiten aufweisen. Sie können in ihrer Gesamtheit auch als eine Art Gleichnis betrachtet werden. Als Gleichnis für das Rad oder die Vollkommenheit des Lebens. Gleichzeitig ist das Jahr jedoch viel mehr, als es die Summen seiner Einzelteile aufzuzeigen versucht. [...]]]></description>
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<img src="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/wp-content/uploads/2008/09/sri-chinmoy-93.jpg" alt="sc-93" /></ul>
<h3>Jeder Tag eine Blüte.</h3>
<p>Astrologisch gesehen wird das Jahr in zwölf Abschnitte unterteilt, die alle ihre speziellen Besonderheiten aufweisen. Sie können in ihrer Gesamtheit auch als eine Art Gleichnis betrachtet werden. Als Gleichnis für das Rad oder die Vollkommenheit des Lebens. Gleichzeitig ist das Jahr jedoch viel mehr, als es die Summen seiner Einzelteile aufzuzeigen versucht. In seinem poetischen Buch &#8220;Herzblüten&#8221; wandelt der Schriftsteller, Meditationslehrer und Yogi Sri Chinmoy auf diesen Spuren des Jahreszyklusses. Hierbei hat er jedem Monat eine Qualität zugedacht, die ihm, in spiritueller Hinsicht, Sinn und Zweck geben. Wie eine meditative Perlenkette reiht sich dadurch Tag an Tag, Woche an Woche, Monat an Monat und lässt das Jahr in seiner ganzen Blüte erstrahlen - eine Blüte für jeden Tag.<span id="more-440"></span></p>
<h3>Die bedeutendste innere Qualität.</h3>
<p>Es gibt viele bedeutende spirituelle Qualitäten, die wichtigste jedoch ist Dankbarkeit. Ein Mensch mag Millionen von Fehlern und Mängeln haben, besitzt er hingegen Dankbarkeit, wird sein Lebensboot ihn sicher über die Wellen der irdischen Existenz geleiten. Darüber hinaus ist, fast wie ein eineiiger Zwilling, Reinheit von größter Wichtigkeit. Sri Chinmoy schreibt dazu am 30.April: &#8220;Eine kindliche Reinheit gehorcht immer der inneren Stimme, und wenn jemand der inneren Stimme gehorcht, kann er sich davon befreien, Fehler zu begehen.&#8221; Und weiter diesbezüglich am 4.April: &#8220;O Reinheit, schon beim bloßen Erklingen deines Namens wird alles, was mich angreift, geschwächt, und meine eigenen guten Eigenschaften kommen zum Vorschein.&#8221;</p>
<h3>Weitere bedeutende Eigenschaften.</h3>
<p>Des weiteren gibt es natürlich noch viele andere spirituelle, innere Qualitäten. Auch ihnen widmet sich der Autor Sri Chinmoy in seinem Buch. Wenn hierbei Dankbarkeit und Reinheit die vordersten Ränge einnehmen, gebührt Strebsamkeit eine Sonderrolle. Ohne Strebsamkeit, das heißt dem inneren Drang nach einer höheren Erkenntnis, kann es keinen wirklichen Yoga geben. Sie ist die Grundlage, die Basis von allem. Sri Chinmoy schreibt in diesem Sinne am 4.Januar: &#8220;Bewusste Strebsamkeit ist das erste, was wir brauchen. Sie ist alles, was wir haben und was wir sind. Dann müssen wir dem Supreme (ein englisches Wort, welches soviel wie Höchster oder Gott bedeutet) bewusst unser Streben darbringen, um mit Ihm eins werden zu können.&#8221; Diese Strebsamkeit ist nur nicht die Basis, sondern zugleich auch das Gerüst des spirituellen Hauses, welches sich unaufhörlich nach der Transzendenz des bereits Erreichten sehnt.</p>
<p>Freude und Glückseligkeit, Willenskraft und Entschlossenheit, Liebe, Licht, um nur einige zu nennen, sind die Bewohner dieses spirituellen Hauses. Auch ihnen widmet der Autor Sri Chinmoy eigene Monatskapitel. Jedes Jahr hat 365 Tage und bietet deshalb genau so viele Möglichkeiten sich diesen inneren Eigenschaften und Qualitäten anzunähern. Jeder Tag davon ist für die eigene Entwicklung wichtig und bedeutungsvoll. Deshalb kann jeder Tag in Sri Chinmoys Buch &#8220;Herzblüten&#8221; auch als eine Sprosse jener Leiter angesehen werden, die zum einzigen, wahren Ziel führt, welches die irdische Existenz kennt: der Selbsterkenntnis. </p>
<p>Das Buch &#8220;Herzblüten&#8221; von Sri Chinmoy ist erschienen im Golden Shore Verlag, Nürnberg<br />
ISBN: 3-89532-021-8</p>
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		<title>Ulrike Meyfarth - nach 12 Jahren nochmals Gold</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 17:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>

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Noch einmal nach 12 Jahren.
12 Jahre sind im Leben eine recht lange Zeit. In der Leichtathletik sind sie jedoch eine Ewigkeit. Die Wiederholung eines Olympiasieges ist natürlich möglich, kommt aber eher selten vor - und dann vier Jahre später. Hingegen eine Medaille, geschweige denn Goldmedaille, 12 Jahre später noch einmal zu gewinnen, ist eine wirkliche [...]]]></description>
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<h3>Noch einmal nach 12 Jahren.</h3>
<p>12 Jahre sind im Leben eine recht lange Zeit. In der Leichtathletik sind sie jedoch eine Ewigkeit. Die Wiederholung eines Olympiasieges ist natürlich möglich, kommt aber eher selten vor - und dann vier Jahre später. Hingegen eine Medaille, geschweige denn Goldmedaille, 12 Jahre später noch einmal zu gewinnen, ist eine wirkliche Rarität. Ulrike Meyfarth ist dieses außerordentliche Kunststück in ihrer Disziplin, dem Hochsprung, gelungen. Zuerst als junges Mädchen 1972 in München, dann 1984 als erwachsene Frau in Los Angeles.<span id="more-438"></span></p>
<h3>München 1972.</h3>
<p>Die erst 16-jährige Ulrike Meyfarth war alles andere wie die große Favoritin bei diesen Spielen gewesen. Obwohl sie zwar ein Jahr zuvor Deutsche Jugendmeisterin und im Olympiajahr Dritte bei den Deutschen Meisterschaften geworden war, galten andere als Medaillenanwärterinnen. Auch ihre Bestleistung von 1,85 Metern wies sie nicht unbedingt als Titelaspirantin aus. Dafür war die olympische Konkurrenz dann doch zu stark. Ein Dutzend Namen konnten hier aufgeführt werden. Allen voran Ilona Gusenbauer aus Österreich. Erst ein Jahr zuvor war sie mit 1,94 Metern neuen Weltrekord gesprungen. Aber auch Miloslava Rezkowa (CSSR) und Rita Schmidt (DDR) wurden große Siegeschancen eingeräumt. Doch es kam ganz anders: Ulrike Meyfarth sprang über 1,92 Metern und stellte damit den Olympischen Rekord ein. Gleichzeitig waren dies vier Zentimeter mehr, als irgendeine ihrer Konkurrentinnen. Dies bedeutete die olympische Goldmedaille. Die Münchner Zuschauer waren begeistert.</p>
<h3>Los Angeles 1984.</h3>
<p>1976 in Montreal war Ulrike Meyfarth bereits an der Qualifikationshöhe von 1,80 Metern gescheitert, gewann jedoch die Weltmeisterschaft ein Jahr später. 1980 wurden die Spiele von den meisten westlichen Ländern boykottiert. So musste Ulrike Meyfarth 12 lange Jahre auf eine zweite Chance warten. Und diese kam. Trotz Achillessehnenproblemen und einer gewissen Müdigkeit, die die vielen Trainingsjahre auf diesem hohen Niveau mit sich brachten, hatte sie am Wettkampftag das bessere Ende für sich. Dabei konterte sie zweimal die guten Sprünge der Italienerin Sara Simeonei, bevor sie mit 2,02 Metern, im wahrsten Sinne des Wortes, allen davonflog. Irgendwie hatte Ulrike Meyfarth es geschafft, die Zeit um 12 Jahre zurück zu drehen. &#8220;Das Alter liegt zu einem großen Teil im Verstand&#8221;, sagt diesbezüglich der spirituelle Lehrer und Freund der Leichtathletik Sri Chinmoy. Ulrike Meyfarth hatte dies sehr anschaulich durch ihre hervorragende Leistung bewiesen. Auch war sie reifer geworden. So antwortete sie auf eine Frage von Journalisten, die sie auf ihre etwas nüchtern wirkende Haltung bei der Siegerehrung ansprachen, verglichen mit dem recht ungestümen Mädchen 12 Jahre zuvor: &#8220;Gefühle kann man nicht beschreiben, man kann sie nur erleben.&#8221;</p>
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		<title>Michael Groß: Der Mann, den sie &#8220;Albatros&#8221; nannten</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 17:12:07 +0000</pubDate>
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Von Wasser und Bewusstsein.
&#8220;Wasser symbolisiert Bewusstsein&#8221;, sagt der spirituelle Lehrer und Freund des Sports Sri Chinmoy. Wer die Bedeutung dieser Worte im täglichen Training wohl besonders intensiv erfahren hat, ist die deutsche Schwimmlegende Michael Groß, den man auf Grund seiner enormen Armspannweite und der Art und Weise wie er dadurch durchs Wasser pflügte einfach den [...]]]></description>
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<h3>Von Wasser und Bewusstsein.</h3>
<p>&#8220;Wasser symbolisiert Bewusstsein&#8221;, sagt der spirituelle Lehrer und Freund des Sports Sri Chinmoy. Wer die Bedeutung dieser Worte im täglichen Training wohl besonders intensiv erfahren hat, ist die deutsche Schwimmlegende Michael Groß, den man auf Grund seiner enormen Armspannweite und der Art und Weise wie er dadurch durchs Wasser pflügte einfach den &#8220;Albatros&#8221; nannte.<span id="more-435"></span></p>
<h3>Die frühen Jahre.</h3>
<p>Geboren 1964 in Frankfurt am Main, trat Michael Groß mit 10 Jahren dem Ersten Offenbacher Schwimm Club bei. Im Alter von 15 Jahren schwamm er bereits erste Altersklassenrekorde, was er mit 16, 17, 18 und 19 Jahren wiederholte. In diesen Altersklassen führt Michael Groß noch heute einige Kategorien der Ewigen Bestenliste des Deutschen Schwimm Verbandes an. Schon mit 18 Jahren war er 1982 Weltmeister über 200-Meter-Freistil und 200-Meter-Schmetterling geworden und dies jeweils mit neuem Europarekord. Zudem holte er Silber über 100-Meter-Schmetterling und Bronze in der 4&#215;100-Meter-Freistil-Staffel, sowie mit der Lagenstaffel. Für diese herausragenden Leistungen wurde Michael Groß im gleichen Jahr zu Deutschlands &#8220;Sportler des Jahres&#8221; gewählt.</p>
<h3>Olympia 1984 und später.</h3>
<p>Bei den olympischen Spielen 1984 in Los Angeles war Michael Groß, im wahrsten Sinne des Wortes, der große Gewinner. Er gewann die Goldmedaillen über 200-Meter-Freistil, sowie über die 100-Meter-Schmetterling. Und dies jeweils in neuer Weltrekordzeit. Darüber hinaus sicherte er sich die Silbermedaillen über 200-Meter-Schmetterling und mit der 4&#215;200-Meter-Freistilstaffel. Wie schon 1982 und 1983 wurde Michael Groß erneut zu Deutschlands &#8220;Sportler des Jahres&#8221; gewählt. Das Jahr darauf brachte er das Kunststück fertig, bei den Europameisterschaften in Sofia alle sechs Wettbewerbe zu gewinnen, an denen er teilnahm. Dafür wurde er zum &#8220;Weltschwimmer des Jahres&#8221; gewählt. Auch bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul wurde Michael Groß erneut Olympiasieger, sowie Bronzemedaillengewinner mit der Staffel. Und wieder wurde er zu Deutschlands &#8220;Sportler des Jahres&#8221; gewählt.</p>
<h3>Das &#8220;Danach&#8221;.</h3>
<p>Von Michael Groß stammt auch das etwas amüsante und bekannt gewordene Zitat: &#8220;Nichts ist öder als nur zu trainieren. Da wird man bescheuert.&#8221; Daher trieb er neben dem Schwimmsport seine schulische und studentische Laufbahn voran und bestand, trotz seines immensen Trainingsaufwandes, 1990 die Magisterprüfung in Germanistik mit der Note &#8220;sehr gut&#8221;. 1991 beendete Michael Groß seine aktive Laufbahn und erhielt 1994 den akademischen Titel eines Dr. phil.. Seine sportlichen Erfolge sind jedoch so &#8220;Groß&#8221;artig gewesen, dass sie nachstehend einfach noch einmal aufgelistet werden müssen:</p>
<p>Dreifacher Olympiasieger, fünffacher Weltmeister, 13-maliger Europameister, 30-facher Deutscher Meister,<br />
12 Weltrekorde, 24 Europarekorde und 67 Deutsche Rekorde.</p>
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		<title>Juan Manuel Fangio: Die Formel-1-Legende</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 09:13:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
		
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Juan Manuel Fangio: Die schnellste Geschwindigkeit.
&#8220;O gewähre mir die schnellste Geschwindigkeit&#8221;, sagt der Poet, Yogi und Freund des Sports Sri Chinmoy zu Beginn eines seiner zahlreichen Lieder. Auf wen könnte dieser Satz besser zutreffen, wie auf den Mann den man bloß &#8220;Maestro&#8221; nannte: Juan Manuel Fangio? Er gewann nicht nur fünf Weltmeistertitel und davon vier [...]]]></description>
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<h3>Juan Manuel Fangio: Die schnellste Geschwindigkeit.</h3>
<p>&#8220;O gewähre mir die schnellste Geschwindigkeit&#8221;, sagt der Poet, Yogi und Freund des Sports Sri Chinmoy zu Beginn eines seiner zahlreichen Lieder. Auf wen könnte dieser Satz besser zutreffen, wie auf den Mann den man bloß &#8220;Maestro&#8221; nannte: Juan Manuel Fangio? Er gewann nicht nur fünf Weltmeistertitel und davon vier in Folge, sondern vollbrachte dieses Kunststück auch mit vier verschiedenen Automobilmarken.<span id="more-433"></span></p>
<h3>Juan Manuel Fangio: Die frühen Jahre.</h3>
<p>Juan Manuel Fangio wurde 1911 als Sohn italienischer Emigranten in Argentinien geboren. Nach der Schulzeit ging er in die Lehre zum KFZ-Mechaniker und eröffnete später seine eigene Werkstatt. Dort machte er auch  Bekanntschaft mit ersten Sportwagen. Bald schon hatte Fangio das Verlangen, selbst Rennen zu fahren. Aber nicht Rundstrecken wie sie heute bekannt sind waren seine erste sportliche Bühne, sondern staubige Buckel- und Sandpisten, sowie Langstreckenfahrten kreuz und quer durch Südamerika. Da er viele dieser Rennen, wie auch später erste Straßenrennen, gewann, wurden europäische Beobachter bald auf ihn aufmerksam. Finanzielle Unterstützung erhielt Fangio dabei von der argentinischen Regierung und konnte deshalb 1949 an seinem ersten Grand-Prix-Rennen in Europa, auf einem Maserati, teilnehmen.</p>
<h3>Die große Karriere des Juan Manuel Fangios.</h3>
<p>In seinem ersten Jahr auf Maserati konnte Fangio bereits vier Siege feiern. Daher engagierte ihn 1950 Alfa Romeo, um an der neu gegründeten Formel-1-Weltmeisterschaft teilzunehmen. Auf Anhieb konnte Fangio von sechs Wertungsläufen drei gewinnen. Das Jahr darauf wiederholte er dies und wurde zudem zweimal Zweiter. Dies bedeutete seinen ersten Weltmeistertitel. 1952 zwang Fangio ein schwerer Unfall dazu, ein volles Jahr zu pausieren. Bereits 1953 konnte er aber schon wieder zwei Rennen gewinnen, was Mercedes dazu veranlasste ihn in ihren Rennstall zu holen. Sofort holte Fangio für Mercedes den Titel, was er 1955 mit dem legendären &#8220;Silberpfeil&#8221; wiederholte. Die folgenden Jahre wechselte er noch zweimal den Rennstall und wurde sowohl mit Lancia Ferrari, wie auch mit Maserati zum wiederholten Male Formel-1-Weltmeister. Alles in allem gingen also fünf Titel, mit vier verschiedenen Automarken, auf Fangios Konto.</p>
<p>Mit 47 Jahren beendete Juan Manuel Fangio seine große und lang andauernde Rennkarriere. Legendär bleibt hierbei auch sein 1957 auf dem Nürburgring gefahrenes Rennen, wo er nach einem Boxenstopp einen Rückstand von 56 Sekunden, im Automobilsport eine Ewigkeit, mit einer äußerst wagemutigen Verfolgungsjagd noch aufholte. Dazu sagte er nach dem Rennen: &#8220;Heute habe ich Dinge gewagt, die ich nie zuvor wagte und die ich in meinem Leben niemals mehr wagen möchte. Ich glaube, dass ich es an diesem Tag 1957 endlich geschafft habe den Nürburgring zu beherrschen.&#8221;</p>
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		<title>Umweltschutz und das Gefühl der Einheit</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 08:05:56 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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Umweltschutz und die Einheit mit allem.
Das tiefste Gefühl des Menschen ist das Gefühl der Einheit mit allen Dingen oder des &#8220;Einsseins&#8221;, wie es der spirituelle Lehrer und Yogi Sri Chinmoy bezeichnet. Diese Emotion der Verbundenheit umfasst sowohl das Menschliche, wie auch das Göttliche. Das heißt sowohl jene Welt die als Um-Welt wahrgenommen wird, genauso wie [...]]]></description>
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<h3>Umweltschutz und die Einheit mit allem.</h3>
<p>Das tiefste Gefühl des Menschen ist das Gefühl der <strong>Einheit</strong> mit allen Dingen oder des &#8220;Einsseins&#8221;, wie es der <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/150">spirituelle Lehrer</a> und Yogi <strong>Sri Chinmoy</strong> bezeichnet. Diese Emotion der Verbundenheit umfasst sowohl das Menschliche, wie auch das Göttliche. Das heißt sowohl jene Welt die als <strong>Um-Welt</strong> wahrgenommen wird, genauso wie die Welt des Mystischen, Geheimnisvollen und Verborgenen. Das Göttliche ist jedoch die Quelle von allem. Wenn man daher von <strong>Umwelt-Schutz</strong> spricht, könnte man gleichsam auch von Selbst-Schutz sprechen. Denn wenn alles in Wahrheit eins ist, wo verläuft dann die Trennlinie zwischen &#8220;mein&#8221; und &#8220;dein&#8221;, von &#8220;mir&#8221; und dem &#8220;da außen&#8221;?<span id="more-431"></span></p>
<h3>Umweltschutz und die Erkenntnis der Einheit.</h3>
<p>Solange ein Gefühl des Getrenntseins besteht, kann eigentlich nicht wirklich von <strong>Umweltschutz</strong> gesprochen werden. Daher liegt im Erkennen der Einheit aller Dinge das Geheimnis der Geheimnisse begründet. Schon die großen Wissenschaftler wie <strong>Albert Einstein</strong> oder <strong>Max Planck</strong> sprachen davon, dass es keine tatsächliche Trennung zwischen Materie und Materie oder den verschiedenen Individuen gibt. Alles ist ein Spiel von Energie, welches sich in den verschiedensten Seins-Stufen manifestiert. Auf einer atomaren oder sub-atomaren Ebene verschwindet diese Trennlinie vollständig. Von ähnlichen Erkenntnissen sprechen auch viele Religionen, wie zum Beispiel der <strong>Jainismus</strong> oder der <strong>Buddhismus</strong>. Daher fügt ein praktizierender Jainist oder Buddhist auch keiner Lebensform irgendein Leid zu und achtet jede Existenz. Denn er weiß, dass es in Wirklichkeit sein eigenes Leben ist welches sich hier, nur in einer anderen Form, offenbart.</p>
<h3>Umweltschutz, Einheit, Spiritualität und Meditation.</h3>
<p>Das höchste Ziel der Meditation ist die völlige Verschmelzung mit dem Göttlichen, dem Ursprung aller Dinge. Dies bedeutet zwangsläufig auch die Einswerdung mit allem Existierenden, welches diesen göttlichen Ursprung als Basis seines Daseins hat. Und dies ist weit mehr als nur eine metaphysische Lehre. Für einen wirklichen Yogi ist dieser Seins-Zustand die einzige Realität. Wirklicher und realer als die begrenzte Wahrnehmung des &#8220;normalen&#8221; Menschen.</p>
<h3>Der Umweltschutz der Zukunft.</h3>
<p>Zerstört werden kann daher nur, was als außerhalb seiner selbst wahrgenommen wird, als &#8220;nicht-ich&#8221;. Würde in diesem Zusammenhang ein Mensch jemals sein eigenes Kunstwerk, wie zum Beispiel ein Gemälde zerstören? Nein, denn er hat es ja selbst geschaffen und gibt ihm daher seine Bewunderung und Wertschätzung. Genauso liegt in der Einswerdung mit dem höchsten Künstler, dem Schöpfer von allem, das Geheimnis des <strong>Umwelt-Schutzes</strong> oder besser gesagt Selbst-Schutzes begründet. Denn würde dieser Schöpfer jemals das große Kunstwerk, welches wir Erde nennen freiwillig zerstören? Aus diesem Grunde ist das Gefühl der Einheit oder des Einsseins wie es in der Meditation angestrebt wird so überaus wichtig für die Erhaltung dieser Welt, genauer gesagt von uns selbst.</p>
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		<title>Mit dem Zug an die Nordspitze Skandinaviens - ein Reisebericht, Teil 3</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 14:22:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>

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Freiheit.
Der Stockholmer Hauptbahnhof liegt bereits weit, weit zurück. Es ist dämmrig geworden. Schweigend gleitet der Zug durch die Nacht. Es scheint, als sei die hereinbrechende Dunkelheit ein Vorbote der großen Einsamkeit, in die der lange Schienenstrang führt. Selbst die Gedanken verbieten sich ihre eigene Existenz, fast so, als wollten auch sie der Tiefe und Leere [...]]]></description>
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<h3>Freiheit.</h3>
<p>Der <strong>Stockholmer Hauptbahnhof</strong> liegt bereits weit, weit zurück. Es ist dämmrig geworden. Schweigend gleitet der Zug durch die Nacht. Es scheint, als sei die hereinbrechende Dunkelheit ein Vorbote der großen Einsamkeit, in die der lange <strong>Schienenstrang</strong> führt. Selbst die Gedanken verbieten sich ihre eigene Existenz, fast so, als wollten auch sie der Tiefe und Leere der mächtigen Landschaft ihre Reverenz erweisen. Niemand weiß genau wohin die Fahrt gehen wird und welche Eindrücke und Abenteuer sie wohl bereit hält. Das einzige, was den Raum erfüllt, ist ein lebendiges und intensives Gefühl der freudigen Erwartung, welches vom gleichmäßigen Dahingleiten der Wagenräder noch verstärkt wird. Der Blick erkennt längst nur noch sein eigenes Spiegelbild, wenn er andächtig versucht die geheimnisvolle und unbekannte Umgebung jenseits des <strong>Abteilfensters</strong> zu erkunden. Zu schwarz und lichtentfremdet ist sie bereits geworden. Das menschliche Auge ist zu schwach, ihren nächtlichen Schleier zu durchdringen. Schließlich wird alles vom mächtigsten Arm des Schlafes, der Müdigkeit übermannt.<span id="more-429"></span></p>
<h3>Morgengrauen.</h3>
<p>Ein früher Sonnenstrahl erweckt die Sinne zu neuem Leben. Noch immer rattert der Zug in seinem gleichmäßigen Rhythmus dahin. Ein vorsichtiger Blick aus dem Fenster - tatsächlich, draußen liegt <strong>Schnee</strong>! Kleine, weiße Flöckchen tanzen zum aufgehenden Lied des ersten Tageslichtes. Eine Landschaft entfaltet sich in der Ferne, die direkt einem <strong>märchenhaften Bilderbuch</strong> zu entspringen scheint. Plötzlich wird die Geschwindigkeit des Zuges langsamer, bis er schließlich völlig zum Stillstand kommt. Ein kleiner Haltepunkt, ein Bahnhof im weiten Niemandsland. Ein Blick auf die Landkarte zeigt, dass die Reise hier wohl an ihrem Mittelpunkt angelangt sein muss, sollte der Name, auf einem winzigen Ortsschild stehend, in der Distanz richtig erkannt worden sein. Der <strong>Polarkreis</strong> naht!</p>
<h3>Lappland.</h3>
<p><strong>Lappland</strong> ist erreicht, diese mysteriöse Gegend, die sich aus Teilen der Länder <strong>Schweden, Norwegen, Finnland und Russland</strong> zusammen setzt. Soll hier nicht auch der <strong>Heilige Nikolaus</strong> zu Hause sein? Die wenigen Menschen am Wegesrand, des jetzt recht langsam fahrenden Zuges, tragen die landestypischen Gewänder, die schön und bunt anzuschauen sind. Sogar ein paar <strong>Rentiere</strong>, sind in einiger Entfernung zu erkennen. Jedoch wird die Umgebung von einem tiefen Schweigen beherrscht, welches nur sehr spärlich seine wohl behüteten Geheimnisse preisgeben will. Sogar jeder Baum und jeder Strauch, scheint ein Teil dieses stummen Mysteriums zu sein. Auf einmal, in der tief verlorenen Einsamkeit, erblickt das beruhigte Auge etwas Unerwartetes - die Randbezirke einer größeren Ansiedlung. Diese Ansiedlung entpuppt sich mit der Zeit als <strong>Kiruna</strong>, eine Stadt berühmt wegen ihres Eisenerzes und gleichzeitig der nördlichste Außenposten Schwedens.</p>
<h3>Kiruna - Narvik.</h3>
<p>Die aufkommende Lebendigkeit nach der langen Stille scheint fast unwirklich zu sein. Der <strong>Bahnhof</strong> und die Stadt haben die Aura von etwas weit jenseits allem Bekannten. Doch so schnell alles gekommen ist, ist es auch schon wieder vorbei. Bald wird das Antlitz der fremdartigen Stadt von der weiten Einsamkeit ihrer Umgebung verschluckt. So, als sei alles nie gewesen, vielleicht nur das Angesicht eines längst vergessenen Traumes. Die Grenze zu <strong>Norwegen</strong> wird passiert. Bedächtig schnauft der Zug eine tief verschneite Berglandschaft hinauf, bis er schließlich ihren Kamm erreicht hat und vergnügt und federleicht wieder ins Tal rollt. Die Szenerie hat sich nun mit einem Schlag grundlegend verändert. Die Landschaft breitet sich in tiefen, <strong>fjorddurchpflügten Tälern</strong> vor dem erstaunten Auge aus. Und tatsächlich - ganz weit unten, vielleicht 1000 Meter oder mehr, sind springende Lachse zu sehen, die in hohem Bogen majestätisch aus dem Wasser schnellen.</p>
<h3>Narvik: Der Wohnsitz der Götter.</h3>
<p>Langsam schlängelt sich der Zug den Berg hinab. Es ist bereits früher Abend geworden. Doch die Sonne will hier, oberhalb des <strong>Polarkreises</strong>, in diesem Zeitjahresabschnitt nicht mehr völlig untergehen. Das Ziel der Reise naht. Längst schon ist der Atem zu einem Teil dieser weiten und wunderschönen Landschaft geworden, wie sie weich und anmutig unter der tief stehenden, schimmernden Sonne glänzt. Das Leben selbst muss wohl hier seinen Ursprung haben. <strong>Narvik</strong>, der nördlichste eisfreie Hafen breitet seinen abendlichen Mantel um die glasklare und friedlich schlafende See aus. Auch die Gedanken werden von diesem Mantel umschlungen und haben sich bei dessen Anblick zur Ruhe begeben. Das Ziel ist erreicht, Narvik, der Sitz der Götter des Nordens. <strong>Der Ort, wo die Sonne nicht mehr unter geht</strong>. </p>
<p>(<a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/424">Teil 1</a>, <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/427">Teil 2</a>)</p>
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		<title>Mit dem Zug an die Nordspitze Skandinaviens - ein Reisebericht, Teil 2</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 18:39:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>

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Schweden entdecken - von West nach Ost oder auf den Spuren von Nils Holgerson.
Die dänische Küste um Frederikshavn ist längst aus dem Blickfeld entschwunden. Das Meer liegt ruhig und stumm unter dem weiten Horizont. Nur ab und an wird die friedliche Stille von lautem Möwengeschrei unterbrochen. Im großen Rumpf des Fährschiffes herrscht allerlei Treiben. Jedoch [...]]]></description>
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<img src="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/wp-content/uploads/2008/06/sri-chinmoy-87.jpg" alt="sc-87" /></ul>
<h3>Schweden entdecken - von West nach Ost oder auf den Spuren von Nils Holgerson.</h3>
<p>Die dänische Küste um <strong>Frederikshavn</strong> ist längst aus dem Blickfeld entschwunden. Das Meer liegt ruhig und stumm unter dem weiten Horizont. Nur ab und an wird die friedliche Stille von lautem Möwengeschrei unterbrochen. Im großen Rumpf des <strong>Fährschiffes</strong> herrscht allerlei Treiben. Jedoch hier, auf dem obersten Deck, ist alles angenehm verhalten. In einiger Entfernung, scheinen auf einmal kleine Konturen sichtbar zu werden. Die schwedische Küste? Die distanzierten Silhouetten verdichten sich und nun werden erste Landstriche auch dem bloßen Auge sichtbar. Die Vorfreude steigt. Das tiefe Meeresblau hat jetzt einen etwas türkisnen Farbton angenommen. Langsam läuft das riesige Fährschiff in die Bucht von <strong>Göteborg</strong> ein. Das gelbe Kreuz auf blauem Hintergrund, die Nationalflagge Schwedens, weht zur Begrüßung. Genauso wie ein überdimensionales, fahnenartiges Schild auf dem in großen, leuchtenen Buchstaben geschrieben steht: <em>&#8220;Willkommen in Göteborg, dem Herzen Skandinaviens!&#8221;</em><span id="more-427"></span></p>
<h3>An Land.</h3>
<p>Langsam und besonnen dockt das Fährschiff am Kai an. Niemand scheint es mehr erwarten zu können, an Land zu gehen. Dann ist es endlich soweit! Die Füße berühren zum ersten Mal <strong>schwedischen</strong> Boden. Das Klima ist jetzt, Mitte April, recht mild und die Sonne strahlt in ihrem schönsten Frühlingsschein. In einiger Entfernung sind die Umrisse gigantischer <strong>Hinweistafeln</strong> zu erkennen. Bei näherer Betrachtung wird auch klar weshalb: Das <strong>größte Sportstadion (Ullevi), der größte Vergnügungspark (Liseberg), das größte überdachte Einkaufszentrum Skandinaviens (Nordstan)</strong> und einiges mehr wird hier angepriesen. Viel Zeit bleibt allerdings nicht, denn schon in den Nachmittagsstunden soll es nach <strong>Stockholm</strong> weitergehen. Aber immer noch genug, die berühmte Stadt ein wenig genauer in Augenschein zu nehmen.</p>
<h3>Göteborg: Das Herz Skandinaviens.</h3>
<p>Die hübschen Häuser wirken fast verspielt in ihren hellen, kontrastreichen, warmen Farbtönen, wie sie sich gegen den tiefblauen Horizont abheben. Ja, <strong>Göteborg</strong> ist eine schöne Stadt. Vor allem jedoch ist sie eines: sauber, fast unglaublich sauber. So, als wäre gerade ein Besenwagen vorbei gekommen. Das dies für Schweden typisch ist, ist eine Tatsache, die erst noch erfahren werden will. Vorbei geht die Sightseeing-Tour an vielen, weit angelegten <strong>Plätzen</strong>, modernen und gut erhaltenen älteren <strong>Gebäuden</strong>, sowie Dutzenden imposanten <strong>Kirchen und Stadteinrichtungen</strong>. Irgendwie wirkt alles neu und antik, lebendig und beschaulich zugleich. Die Fahrt ist angenehm und wird nur hin- und wieder von dem dichten Mittagsverkehr unterbrochen. Durch die mitreisenden Dänen und Schweden entsteht zudem ein amüsantes  Dialektgemisch. Obwohl es sich doch eigentlich um zwei verschiedene Sprachen handelt -  das ungeübte Ohr kann nicht den geringsten Unterschied erkennen. Bald ist die Rundfahrt beendet und der Bus hält direkt vor dem <strong>Göteborger Zugbahnhof</strong>.</p>
<h3>Weiterreise nach Stockholm.</h3>
<p>Wer noch nie in einem <strong>schwedischen Bahnhof</strong> war, wird überrascht sein. Keine Warteschlangen, keine Hektik, sowie ein angenehmes Ambiente kennzeichnen diese Orte. Hier heißt es: Wartenummer ziehen und auf einer bequemen Couchgarnitur Platz nehmen und gleichzeitig die Leuchtziffern über den vielen Schaltern im Auge behalten. Wenn die eigene, gezogene Nummer irgendwo aufleuchtet, ist es soweit. Um es gleich vorweg zu nehmen: Probleme mit den Mitarbeitern der <strong>schwedischen Bahn</strong>, die unter privater Regie fährt, oder sogar Sprachbarrieren, gibt es nicht. Freundlichkeit und eine vollkommene Beherrschung der englischen Sprache scheinen hier oberstes Prinzip zu sein. Und nicht nur hier, wie sich später noch heraus stellen wird. Bald schon geht die Fahrt deshalb ungetrübt weiter - Richtung <strong>Stockholm</strong>.</p>
<h3>Im Zug nach Stockholm.</h3>
<p>Unzählige <strong>Seen</strong>, eine weich dahinfließende <strong>Landschaft</strong> und ein saftiges Grün wohin das Auge reicht, so lässt sich das <strong>schwedische Frühlingsland</strong> vielleicht am besten charakterisieren. Penible Sauberkeit in den Abteilen und sanitären Einrichtungen und modernste Zugausstattungen - dies charakterisiert hindessen die <strong>schwedische Bahn</strong>. Bald schon liegt Göteborg weit zurück und der Blick ist gebannt von der Anmut dieser <strong>südskandinavischen Ebene</strong>. Seen, Wälder und kleine Flüsschen laden ein, sich ganz dem Moment zu ergeben. Ist dies nicht der Landstrich, wo die vielen berühmten Kinderromanhelden zu Hause sind, die durch <strong>Astrid Lindgren</strong> und <strong>Selma Lagerlöff</strong> zu Weltruhm kamen? So geht die bezaubernde Fahrt dahin und irgendwann sind schließlich die Ausläufer von <strong>Stockholm</strong> erreicht. Hier heißt es wieder umsteigen für das nächste und aufregendste Ziel der Reise: <strong>Narvik, Nordnorwegen.</strong></p>
<p><a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/424">Teil 1, <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/429">Teil 3</a>) </a></p>
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		<title>Mit dem Zug an die Nordspitze Skandinaviens - ein Reisebericht, Teil 1</title>
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		<pubDate>Sat, 31 May 2008 17:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>

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Vom Herzen Deutschlands bis in das Herz Skandinaviens.
&#8220;Die Reise selbst ist aufregender als das Ziel. Unglaublich, jedoch völlig wahr.&#8221; (Sri Chinmoy) Inspiriert von ähnlichen Gedanken, geht die Fahrt durch die Nacht. Und sogar Goethe hatte ja gesagt, dass man schließlich nicht reise um anzukommen. Während es letzteren jedoch Richtung Süden, nach Italien zog, setzt der [...]]]></description>
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<img src="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/wp-content/uploads/2008/05/sri-chinmoy-86.jpg" alt="sc-86" /></ul>
<h3>Vom Herzen Deutschlands bis in das Herz Skandinaviens.</h3>
<p><em>&#8220;Die Reise selbst ist aufregender als das Ziel. Unglaublich, jedoch völlig wahr.&#8221;</em> (<strong>Sri Chinmoy)</strong> Inspiriert von ähnlichen Gedanken, geht die Fahrt durch die Nacht. Und sogar <strong>Goethe</strong> hatte ja gesagt, dass man schließlich nicht reise um anzukommen. Während es letzteren jedoch Richtung Süden, nach Italien zog, setzt der Nachtzug seine einsame Fahrt unbeirrt wie die Kompassnadel fort - gen Norden. Sein Ziel: <strong>Hamburg und Dänemark</strong>.<span id="more-424"></span></p>
<h3>Eine kleine Ewigkeit.</h3>
<p>Eine kleine Ewigkeit scheint bereits vergangen zu sein. Die Dunkelheit verschluckt auch das letzte Licht, welches schon bald vollkommen erloschen ist. Rhythmisch rattert der Nachtzug den endlosen Schienenstrang entlang. Ein ganz besonderes mittnächtliches Wiegenlied. Draußen sind, durch die halb herunter gelassenen Vorhänge, die schnell vorbei gleitenden Silhouetten kleinerer Dörfer und Städte zu erkennen. Der Atem verschwimmt mit dem Grau der Nacht, bis schließlich auch er, vom Rhythmus der Wagenräder angeregt, die Kühle des Schlafes berührt.</p>
<h3>Hamburg ist erreicht.</h3>
<p>Ein Signal ertönt. Die Augen werden durch das erste Spiel der morgendlichen Farben irritiert. Doch die Vorfreude auf das Abenteuer überwiegt. Rasch sind die Vorhänge des Schlafwagenabteils zur Seite gezogen. Ein gewagter, erster Blick aus dem Fenster gibt bereits viel Neuartiges preis. Hügel und Wälder sind verschwunden. Dafür erscheint eine topfebene Landschaft vor den überraschten Augen. Sie wird von moos- und efeubewachsenen, erdfarbenen Backsteinhäusern akzentuiert. Mit der Zeit werden die Ansiedlungen dichter, bis sie schließlich zu einer großen Stadt anschwellen: <strong>Hamburg</strong> ist erreicht.</p>
<h3>Umsteigen.</h3>
<p>Die Luft ist klar und eine steife Brise kündigt den Wohnsitz der Nordgötter an. <strong>Flensburg - Frederikshavn</strong> ist auf einem Hinweisschild zu lesen. Das Tor zu <strong>Skandinavien</strong>! Der Zug ist nur mäßig besetzt und gleitet bald wie auf einer Kompassnadel dahin - immer gen Norden. Die Grenze zu <strong>Dänemark</strong> kommt schnell näher. Ab jetzt beginnt der Aufbruch ins Unbekannte. Erwartungsvoll richtet sich der Blick dem Horizont entgegen, der tiefblau in der Ferne erstrahlt. Dänemark hat sein schönstes Sonnenkleid angezogen, und scheint etwas schüchtern in der warmen Mittagssonne zu schimmern. Bäume sind nur noch vereinzelt zu erblicken. Genauso wenig wie größere Ansiedlungen. An ihre Stelle treten weite, einsame Landschaften, die friedlich und still die Sinne beruhigen.</p>
<h3>Im Herzen Dänemarks.</h3>
<p>Die geografische Mitte <strong>Dänemarks</strong> ist erreicht. Die Zugabteile haben sich gefüllt. Die Ruhe jedoch ist geblieben. Angenehm unaufgeregt verhalten sich die dänischen Mitreisenden. Mit der Zeit leert sich der Zug wieder und irgendwann ist er plötzlich an der Endstation angekommen: <strong>Frederikshavn, der Nordspitze Dänemarks</strong>. Jetzt heißt es aussteigen und sich eine Unterkunft für die Nacht suchen. Dies stellt jedoch kein Problem dar. Wie auf einem Tablett laden kleinere Herbergen zur abendlichen Zuflucht ein. Früh schon ist der Tag beendet, denn morgen heißt es ausgeruht sein für die große Überfahrt nach <strong>Schweden</strong>. Die Nordgötter singen ein angenehmes Schlaflied wie sie in gleichmäßigem Spiel über das strohne Dach streichen. Und schon bald fällt alles in einen tiefen Traum.</p>
<h3>Abenteuerliche Überfahrt.</h3>
<p>Nach einem herzhaften Frühstück geht es Richtung <strong>Fährschiff</strong>. Am Hafen angekommen schweift der Blick ehrfürchtig über die haushohen Linienkreuzer. Alles scheint hier riesig und überdimensional zu sein. Fast macht es den Eindruck, als hätten sich ihre gigantischen Bugkörper in ein Zwergenland verirrt - so wie Gulliver bei seiner unfreiwilligen Reise. Die Anspannung wächst. Wohin der Blick auch schweift wird be- und entladen oder betreten Fährpassagiere die Reling. Dann ist es endlich soweit. Etwas ängstlichen Schrittes geht es hinauf zu einem dieser Schiffsriesen, als gelte es den <strong>Mount Everest</strong> zu besteigen. Das Signalhorn ertönt und der Riese bewegt sich. Das Ufer wird kleiner und kleiner, bis es schließlich am Horizont verschwindet. Die Überfahrt nach <strong>Schweden</strong> hat begonnen! </p>
<p>( <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/427">Teil 2</a>, <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/429">Teil 3</a>)</p>
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		<title>Die Göttliche Mutter</title>
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		<pubDate>Mon, 26 May 2008 07:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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Die göttliche Mutter und die Materie.
Die Göttliche Mutter wird durch die Materie symbolisiert. Ohne die Göttliche Mutter könnte es kein Wachstum, keine Veränderung und Transzendenz geben. Denn dies ist nur im Körperlichen und Stofflichen möglich. Das väterlich-männliche Prinzip erschafft auf der Ebene des Geistes. Der Göttlichen Mutter aber bleibt es vorbehalten, dieses innerlich Geschaffene ins [...]]]></description>
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<img src="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/wp-content/uploads/2008/05/sri-chinmoy-85.jpg" alt="sc-85" /></ul>
<h3>Die göttliche Mutter und die Materie.</h3>
<p>Die <strong>Göttliche</strong> Mutter wird durch die Materie symbolisiert. Ohne die <strong>Göttliche Mutter</strong> könnte es kein Wachstum, keine Veränderung und Transzendenz geben. Denn dies ist nur im Körperlichen und Stofflichen möglich. Das väterlich-männliche Prinzip erschafft auf der Ebene des Geistes. Der <strong>Göttlichen Mutter</strong> aber bleibt es vorbehalten, dieses innerlich Geschaffene ins Physische herab zu bringen.<span id="more-422"></span></p>
<h3>Die Göttliche Mutter in der indischen Philosophie.</h3>
<p>In der indischen Philosophie wird die <strong>Göttliche Mutter</strong> in unzählige Ihrer Aspekte unterteilt. Die wichtigsten davon heißen <strong>Kali, Lakshmi, Maheshwari und Saraswati</strong>. Allen Aspekten gemein ist ihre grenzenlose Liebe für die manifestierte Schöpfung, die letztendlich ja auch ein Teil von ihnen selbst ist.<br />
Im Westen wird Gott, dem Vater die fast uneingeschränkte Aufmerksamkeit entgegen gebracht. Im Osten, vor allem in Indien ist es Gott, die Mutter ohne deren stetige Liebe und Anteilnahme Leben auf dieser Erde nicht möglich oder zumindest starr, dumpf und leer wäre. Und so wie ein Kind im Leib der Mutter heran wächst und dadurch lebensfähig wird, so haucht die <strong>Göttliche Mutter</strong> ihren Lebensatem der unmanifestierten Schöpfung ein und macht sie auf diese Weise lebendig.<br />
Das männliche Prinzip erschafft im Geist, das weibliche Prinzip nimmt diesen inneren Plan entgegen und verwirklicht ihn in der Welt der Farben und Formen. Dies ist der ewigliche Kreis des Schöpfungszyklusses, welcher das Rad des Lebens bewegt.</p>
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