Entries Tagged 'Philosophie' ↓
February 10th, 2008 — Gesundheit, Philosophie
Aryurveda in den indischen Schriften.
Der Ayurveda verkörppert die Wissenschaft des Lebens. Er ist ein bedeutender Teil der indischen Schriften der Veden. “Diese sind die ältesten Zeugnisse der empor strebenden Menschheit”, sagt der spirituelle Lehrer Sri Chinmoy. Das Wissen dieser Schriften bezieht sich jedoch nicht ausschließlich auf die innere Suche nach Selbsterkenntnis, sondern dient auch als ein Wegweiser, um das äußere Leben der Menschen erfüllend zu gestalten, wobei der Gesundheit und dem Wohlbefinden des Einzelnen besondere Beachtung geschenkt wird. Continue reading →
February 5th, 2008 — Philosophie
Indien – mehr als ein geographischer Ort.
“Indien ist weit mehr als ein geographischer Ort”, sagt der spirituelle Lehrer und Yogi Sri Chinmoy lyrisch-poetisch, “Indien ist die himmlische Musik, in der jeder Mensch sich selbst wieder findet.” Schon seit jeher ist deshalb der indische Subkontinent nicht alleinig ein bloßes staatliches Gebilde gewesen. Er wurde über die Jahrtausende hinweg zum Schmelztiegel der unterschiedlichsten Kulturen und Weltanschauungen, die hier mit einander verschmolzen sind und sich gegenseitig in der Selbst- und Gottsuche unterstützten. Sozusagen eine Welt im Kleinen, ein Mikrokosmos. Daher ist Indien nicht nur ein großer asiatischer Staat, sondern wurde zur Heimstätte der Heiligen, Rishis und Weisen aller Herren Länder. Continue reading →
February 2nd, 2008 — Persönlichkeiten, Philosophie
Vidyasagar: Gelehrter, Weiser und intellektueller Gigant.
“Vidyasagar – Gelehrter, Weiser und intellektueller Gigant arbeitete hart und entbehrungsreich, um eine neue indische und bengalische Gesellschaft zu erbauen.” Diese Worte des Begründers des integralen Yogas, Sri Aurobindo, richten den Blick auf einen der bedeutendsten indischen Reformer aller Zeiten, Ishwar Chandra. Er war Stärke, Einfachheit, Demut, Güte und Weisheit in Personalunion. Da letzteres sehr stak ausgeprägt war, nannte man ihn einfach Vidyasagar, was “Meer der Weisheit” bedeutet. Continue reading →
January 25th, 2008 — Persönlichkeiten, Philosophie
Acharya Prafulla Chandra Ray und das Jahr 1861.
Das Jahr 1861 war ein bedeutendes Jahr, denn es war Zeuge der Geburt dreier Menschen, die die Geschichte nachgiebig beeinflussten: Zuerst ist hierbei der Gelehrte Pandit Motilal Nehru zu nennen. Er war nicht nur der Vater des späteren Premierministers von Indien, Jawaharlal, sondern auch ein Vorreiter der indischen Freiheitsbewegung. Als nächste fällt der Blick auf Rabindranath Tagore, der eigentlich keiner Einleitung mehr bedarf. Er war Künstler, Schriftsteller, Musiker, Dramaturg und natürlich Poet in einer Person. Die Verleihung des Literatur-Nobelpreises für sein Werk “Gitanjali” hat ihn zu einem der bekanntesten Literaten dieses Globusses werden lassen. Zuletzt muss ein Mann erwähnt werden, der auf ganz besondere Weise dem Fortschritt gedient hat: Sir Acharya Prafulla Chandra Ray. Seine imaginären und zukunftsweisenden Forschungen im Bereich der Chemie haben ihm eine Bekanntheit gegeben, die weit über die Grenzen Indiens hinausragt. Continue reading →
January 22nd, 2008 — Meditation, Philosophie
Was ist Strebsamkeit?
Strebsamkeit lässt sich am ehesten mit einem inneren Feuer vergleichen, welches sich stetig nach dem höchsten Ziel sehnt. Was ist dieses Ziel? Selbsterkenntnis – wer bin ich wirklich? Im spirituellen Sprachgebrauch spricht man deshalb auch von einem Aspiranten, also einem Menschen, der diese Selbst- oder Gotteserkenntnis anstrebt. Hin und wieder wird zusätzlich der Begriff des Suchers verwendet, also jener Person, die das Göttliche in sich selbst entdecken möchte. Oder besser gesagt wieder entdecken, da dieses Göttliche in Wahrheit immer ein fester Bestandteil von ihr war und nur unter dem Schutt der Unwissenheit von Äonen verborgen lag. Continue reading →
January 17th, 2008 — Lyrik, Meditation, Philosophie
Die deutsche Dichtung als Verkörperung der Wahrheit.
“Im höchsten Sinn ist Dichtung die Verkörperung der letztendlichen Wahrheit“, sagt der Poet und spirituelle Lehrer Sri Chinmoy. Daher kann ein Gedicht niemals alt werden, sowie auch die tiefste Wahrheit niemals alt und abgenutzt werden kann. Das einzige was sich ändert ist die äußere Form, die sich je nach Zeitepoche anders darzustellen vermag. Die deutsche Dichtung hat deshalb allerlei Wandlungen erfahren. Beginnend im frühen Mittelalter, wurde sie später von Poeten wie Goethe und Schiller geprägt und hat bis heute nichts von ihrer Bedeutung und Faszination verloren, sowie von ihrem einzigartigen Zugang zu den höchsten Wahrheiten des Kosmos. Continue reading →
January 12th, 2008 — Meditation, Philosophie
Heilige Schriften des Hinduismus, der indischen Kultur.
Die heiligen Schriften jeder Kultur und Religion sind sowohl deren jeweiliger Anker, wie auch ihr Wegweiser. Daher ist ihr Studium und vor allem das Befolgen des Inhaltes weit mehr als das bloße Nacheifern alter und lebloser Texte. Sie beinhalten die Essenz, die die jeweilige Kultur oder Religion ausmacht. Ihre genaue Kenntnis ist daher notwendig und unabdinglich. Eines der ältesten dieser Lehrgebäude ist jenes des Hinduismus. Dieses Werk ist so vielfältig in Entstehungszeit, Inhalt und Erscheinungsbild, dass manche Menschen, wie zum Beispiel der spirituelle Meister Sri Chinmoy, den Hinduismus eher als eine bestimmte Lebensweise ansehen, anstatt eines geschlossenen spirituellen Systems. Continue reading →
December 30th, 2007 — Meditation, Philosophie
Gottesbild und Brahman.
Gott gilt im Hinduismus in der unverkörperten Form Brahmans als einzige Wirklichkeit, als Grund und Wesen allen Seins. Brahman kann nicht beschrieben werden. Er ist daher “neti, neti”, nicht dies, nicht das. Jedoch kann dies auch etwas positiver formuliert werden, so der spirituelle Lehrer Sri Chinmoy, wenn nämlich das Brahman als höchstes und transzendentes Prinzip angesehen wird. Als Eines ohne ein Zweites, ewig, ohne Anfang und ohne Ende: Sat, Chit, Ananda – Sein, Bewusstsein, Glückseligkeit. Continue reading →
December 27th, 2007 — Meditation, Philosophie
Die Begrenzung des Menschen.
Der Mensch ist begrenzt. Begrenzt durch seine sterbliche körperliche Existenz, aber noch mehr durch die Beschränkungen seines Verständnisses bezüglich der letztendlichen Wahrheit. Der Mensch sucht nach vollkommener Freiheit. Jedoch sucht er diese Freiheit in der Welt des Besitzes und nicht im Reich der höchsten Göttlichkeit, wo diese überirdische Qualität alleinig zu finden ist. Daher findet er nur noch mehr Begrenzungen und noch mehr Leid, die durch diese Gefühle der Unfreiheit im Menschen hervorgerufen werden. Continue reading →
December 24th, 2007 — Literatur, Meditation, Philosophie
Der Rigveda: Die Grundlage der indischen Kultur.
Jede Kultur und Religion hat ihren einzigartigen Ursprung. Zuerst mündlich überliefert, entwickeln sich mit der Zeit eine Vielzahl von Schriften, die über die Jahrhunderte hinweg immer weiter anwachsen. Ein buntes Kaleidoskop, eine Sammlung verschiedenster Inhalte, Anschauungen und Lebensweisheiten. Der Rigveda ist die älteste dieser Sammlungen, die in der indischen Literatur bekannt ist. Aus ihm gingen die anderen drei Veden hervor, die ihrerseits in den bis heute bekannten Upanishaden mündeten. Max Müller war der Name des bedeutenden deutschen Indologen, der im 19.Jahrhundert durch seine Übersetzungsarbeit diesen spirituell-literarischen Schatz hob und ihn einer größeren Öffentlichkeit publik machte. Selbst in Indien führte dies zu einer Renaissance und Wiederentdeckung der eigenen, Jahrtausende alten Kultur. Continue reading →