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	<title>Sri Chinmoy &#187; Persönlichkeiten</title>
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		<title>Oliver Hardy: Feuerwerker der Komödie</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 11:02:27 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Oliver Hardy: Gigant des komischen Fachs. Vor über 50 Jahren, am 7.August 1957, starb ein ganz großer des Films: Oliver Hardy. Zusammen mit seinem Freund und Kollegen Stan Laurel hat er Filmgeschichte geschrieben und ist dadurch bis heute unvergesslich geblieben. Der Komikerpaar Laurel und Hardy ist sicherlich das Bekannteste und vielleicht sogar das Bedeutendste gewesen, [...]]]></description>
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<h3>Oliver Hardy: Gigant des komischen Fachs.</h3>
<p>Vor über 50 Jahren, am 7.August 1957, starb ein ganz großer des Films: Oliver Hardy. Zusammen mit seinem Freund und Kollegen Stan Laurel hat er Filmgeschichte geschrieben und ist dadurch bis heute unvergesslich geblieben. Der Komikerpaar Laurel und Hardy ist sicherlich das Bekannteste und vielleicht sogar das Bedeutendste gewesen, was sich jemals in der Geschichte der bewegten Bilder zusammengetan hat.<span id="more-482"></span></p>
<h3>Die frühen Jahre der Karriere Oliver Hardys.</h3>
<p>Rund 100 kurze und lange Filme haben Stan Laurel und Oliver Hardy zusammen gedreht. Ihr Wirken begann dabei bereits in Zeiten des Stummfilms und reichte weit in das moderne Zeitalter des Tonfilms hinein. Doch bevor sich die beiden Komiker &#8220;gefunden&#8221; hatten, hatte Oliver Hardy bereits in vielen Filmen mitgewirkt und war deshalb in jener Zeit alles andere als ein Unbekannter in Hollywood. In seinen ersten Jahren hatte er sich seinen Lebensunterhalt sogar als Sänger verdient, dem eine längere Karriere als komischer Schurke folgte. Doch den alles entscheidenden Impuls bekam Oliver Hardys Karriere durch die schicksalsträchtige Begegnung mit Stan Laurel, mit dem zusammen er Filmgeschichte schrieb.</p>
<h3>Das Geheimnis des Erfolges des Duos Laurel und Hardy.</h3>
<p>Im Grunde taten Laurel und Hardy von Anfang an nichts anderes, als die Tradition der klassischen Commedia dell´arte fortzusetzen, wobei die rale Welt auf einige ihrer Grundelemente reduziert wird. Es regiert daher in ihren Filmen stets das Prinzip der Gegensätze. Entweder Freund oder Feind, Sonnenschein oder Regen, Erfolg oder Untergang und endgültige Katastrophe. Und was sie dabei so überaus sympathisch macht ist der Umstand, dass sie in ihren Filmfiguren stets gewöhnliche, &#8220;reale&#8221; Menschen darstellen mit den gleichen Problemen, Sorgen, Schwächen und Stärken wie die von &#8220;jedermann&#8221;. Besonders Oliver Hardy zelebrierte diese Rollen mit einer teilweise genialen Perfektion. Denn ständig ist er um seinen guten Ruf besorgt, den er, aus einer gewissen Ängstlichkeit heraus, um jeden Preis beibehalten will. Das Schlimmste was ihm deshalb widerfahren kann, ist es diese Ernsthaftigkeit zu verlieren, das &#8220;rechte Licht&#8221; in das die meisten Menschen sich gerne gerückt sehen oder sehen würden.</p>
<p>Weitere wichtige Elemente ihrer Komik waren die Stilelemente der vollkommenen Zerstörung, die die Absurdität vieler menschlicher Bemühungen überzeichnet darstellt. Darüber hinaus das Element der so genannten &#8220;Off-Szene&#8221;, wenn die Kamera im alles entscheidenden Moment weg schwenkt und den Ausgang der Szene der Phantasie des Zuschauers überlässt. Übrigens eine Erfindung dieses genialen Komikerpaars, da es ähnliches zuvor noch nicht gab. Auch die  &#8220;Verzögerte Reaktion&#8221;, wenn dem Gegenüber erlaubt wird seine oft feindliche Handlung zu Ende zu bringen, bevor die eigene Handlung einsetzt, sind ein typisches Merkmal der Komik von Laurel und Hardy.</p>
<p>&#8220;Kindlich aber nicht kindisch sollte der Mensch sein&#8221;. sagt der spirituelle Lehrer Sri Chinmoy. Mit kaum einem anderen Ausspruch könnte vielleicht das filmische Wirken von Oliver Hardy besser beschrieben werden, denn diese kindliche Freude und Spontanität schimmerte in all seinen Filmen durch.</p>
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		<title>Ulrike Meyfarth &#8211; nach 12 Jahren nochmals Gold</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 17:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch einmal nach 12 Jahren. 12 Jahre sind im Leben eine recht lange Zeit. In der Leichtathletik sind sie jedoch eine Ewigkeit. Die Wiederholung eines Olympiasieges ist natürlich möglich, kommt aber eher selten vor &#8211; und dann vier Jahre später. Hingegen eine Medaille, geschweige denn Goldmedaille, 12 Jahre später noch einmal zu gewinnen, ist eine [...]]]></description>
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<h3>Noch einmal nach 12 Jahren.</h3>
<p>12 Jahre sind im Leben eine recht lange Zeit. In der Leichtathletik sind sie jedoch eine Ewigkeit. Die Wiederholung eines Olympiasieges ist natürlich möglich, kommt aber eher selten vor &#8211; und dann vier Jahre später. Hingegen eine Medaille, geschweige denn Goldmedaille, 12 Jahre später noch einmal zu gewinnen, ist eine wirkliche Rarität. Ulrike Meyfarth ist dieses außerordentliche Kunststück in ihrer Disziplin, dem Hochsprung, gelungen. Zuerst als junges Mädchen 1972 in München, dann 1984 als erwachsene Frau in Los Angeles.<span id="more-438"></span></p>
<h3>München 1972.</h3>
<p>Die erst 16-jährige Ulrike Meyfarth war alles andere wie die große Favoritin bei diesen Spielen gewesen. Obwohl sie zwar ein Jahr zuvor Deutsche Jugendmeisterin und im Olympiajahr Dritte bei den Deutschen Meisterschaften geworden war, galten andere als Medaillenanwärterinnen. Auch ihre Bestleistung von 1,85 Metern wies sie nicht unbedingt als Titelaspirantin aus. Dafür war die olympische Konkurrenz dann doch zu stark. Ein Dutzend Namen konnten hier aufgeführt werden. Allen voran Ilona Gusenbauer aus Österreich. Erst ein Jahr zuvor war sie mit 1,94 Metern neuen Weltrekord gesprungen. Aber auch Miloslava Rezkowa (CSSR) und Rita Schmidt (DDR) wurden große Siegeschancen eingeräumt. Doch es kam ganz anders: Ulrike Meyfarth sprang über 1,92 Metern und stellte damit den Olympischen Rekord ein. Gleichzeitig waren dies vier Zentimeter mehr, als irgendeine ihrer Konkurrentinnen. Dies bedeutete die olympische Goldmedaille. Die Münchner Zuschauer waren begeistert.</p>
<h3>Los Angeles 1984.</h3>
<p>1976 in Montreal war Ulrike Meyfarth bereits an der Qualifikationshöhe von 1,80 Metern gescheitert, gewann jedoch die Weltmeisterschaft ein Jahr später. 1980 wurden die Spiele von den meisten westlichen Ländern boykottiert. So musste Ulrike Meyfarth 12 lange Jahre auf eine zweite Chance warten. Und diese kam. Trotz Achillessehnenproblemen und einer gewissen Müdigkeit, die die vielen Trainingsjahre auf diesem hohen Niveau mit sich brachten, hatte sie am Wettkampftag das bessere Ende für sich. Dabei konterte sie zweimal die guten Sprünge der Italienerin Sara Simeonei, bevor sie mit 2,02 Metern, im wahrsten Sinne des Wortes, allen davonflog. Irgendwie hatte Ulrike Meyfarth es geschafft, die Zeit um 12 Jahre zurück zu drehen. &#8220;Das Alter liegt zu einem großen Teil im Verstand&#8221;, sagt diesbezüglich der spirituelle Lehrer und Freund der Leichtathletik Sri Chinmoy. Ulrike Meyfarth hatte dies sehr anschaulich durch ihre hervorragende Leistung bewiesen. Auch war sie reifer geworden. So antwortete sie auf eine Frage von Journalisten, die sie auf ihre etwas nüchtern wirkende Haltung bei der Siegerehrung ansprachen, verglichen mit dem recht ungestümen Mädchen 12 Jahre zuvor: &#8220;Gefühle kann man nicht beschreiben, man kann sie nur erleben.&#8221;</p>
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		<title>Michael Groß: Der Mann, den sie &#8220;Albatros&#8221; nannten</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 17:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Wasser und Bewusstsein. &#8220;Wasser symbolisiert Bewusstsein&#8221;, sagt der spirituelle Lehrer und Freund des Sports Sri Chinmoy. Wer die Bedeutung dieser Worte im täglichen Training wohl besonders intensiv erfahren hat, ist die deutsche Schwimmlegende Michael Groß, den man auf Grund seiner enormen Armspannweite und der Art und Weise wie er dadurch durchs Wasser pflügte einfach [...]]]></description>
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<h3>Von Wasser und Bewusstsein.</h3>
<p>&#8220;Wasser symbolisiert Bewusstsein&#8221;, sagt der spirituelle Lehrer und Freund des Sports Sri Chinmoy. Wer die Bedeutung dieser Worte im täglichen Training wohl besonders intensiv erfahren hat, ist die deutsche Schwimmlegende Michael Groß, den man auf Grund seiner enormen Armspannweite und der Art und Weise wie er dadurch durchs Wasser pflügte einfach den &#8220;Albatros&#8221; nannte.<span id="more-435"></span></p>
<h3>Die frühen Jahre.</h3>
<p>Geboren 1964 in Frankfurt am Main, trat Michael Groß mit 10 Jahren dem Ersten Offenbacher Schwimm Club bei. Im Alter von 15 Jahren schwamm er bereits erste Altersklassenrekorde, was er mit 16, 17, 18 und 19 Jahren wiederholte. In diesen Altersklassen führt Michael Groß noch heute einige Kategorien der Ewigen Bestenliste des Deutschen Schwimm Verbandes an. Schon mit 18 Jahren war er 1982 Weltmeister über 200-Meter-Freistil und 200-Meter-Schmetterling geworden und dies jeweils mit neuem Europarekord. Zudem holte er Silber über 100-Meter-Schmetterling und Bronze in der 4&#215;100-Meter-Freistil-Staffel, sowie mit der Lagenstaffel. Für diese herausragenden Leistungen wurde Michael Groß im gleichen Jahr zu Deutschlands &#8220;Sportler des Jahres&#8221; gewählt.</p>
<h3>Olympia 1984 und später.</h3>
<p>Bei den olympischen Spielen 1984 in Los Angeles war Michael Groß, im wahrsten Sinne des Wortes, der große Gewinner. Er gewann die Goldmedaillen über 200-Meter-Freistil, sowie über die 100-Meter-Schmetterling. Und dies jeweils in neuer Weltrekordzeit. Darüber hinaus sicherte er sich die Silbermedaillen über 200-Meter-Schmetterling und mit der 4&#215;200-Meter-Freistilstaffel. Wie schon 1982 und 1983 wurde Michael Groß erneut zu Deutschlands &#8220;Sportler des Jahres&#8221; gewählt. Das Jahr darauf brachte er das Kunststück fertig, bei den Europameisterschaften in Sofia alle sechs Wettbewerbe zu gewinnen, an denen er teilnahm. Dafür wurde er zum &#8220;Weltschwimmer des Jahres&#8221; gewählt. Auch bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul wurde Michael Groß erneut Olympiasieger, sowie Bronzemedaillengewinner mit der Staffel. Und wieder wurde er zu Deutschlands &#8220;Sportler des Jahres&#8221; gewählt.</p>
<h3>Das &#8220;Danach&#8221;.</h3>
<p>Von Michael Groß stammt auch das etwas amüsante und bekannt gewordene Zitat: &#8220;Nichts ist öder als nur zu trainieren. Da wird man bescheuert.&#8221; Daher trieb er neben dem Schwimmsport seine schulische und studentische Laufbahn voran und bestand, trotz seines immensen Trainingsaufwandes, 1990 die Magisterprüfung in Germanistik mit der Note &#8220;sehr gut&#8221;. 1991 beendete Michael Groß seine aktive Laufbahn und erhielt 1994 den akademischen Titel eines Dr. phil.. Seine sportlichen Erfolge sind jedoch so &#8220;Groß&#8221;artig gewesen, dass sie nachstehend einfach noch einmal aufgelistet werden müssen:</p>
<p>Dreifacher Olympiasieger, fünffacher Weltmeister, 13-maliger Europameister, 30-facher Deutscher Meister,<br />
12 Weltrekorde, 24 Europarekorde und 67 Deutsche Rekorde.</p>
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		<title>Juan Manuel Fangio: Die Formel-1-Legende</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 09:13:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Juan Manuel Fangio: Die schnellste Geschwindigkeit. &#8220;O gewähre mir die schnellste Geschwindigkeit&#8221;, sagt der Poet, Yogi und Freund des Sports Sri Chinmoy zu Beginn eines seiner zahlreichen Lieder. Auf wen könnte dieser Satz besser zutreffen, wie auf den Mann den man bloß &#8220;Maestro&#8221; nannte: Juan Manuel Fangio? Er gewann nicht nur fünf Weltmeistertitel und davon [...]]]></description>
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<h3>Juan Manuel Fangio: Die schnellste Geschwindigkeit.</h3>
<p>&#8220;O gewähre mir die schnellste Geschwindigkeit&#8221;, sagt der Poet, Yogi und Freund des Sports Sri Chinmoy zu Beginn eines seiner zahlreichen Lieder. Auf wen könnte dieser Satz besser zutreffen, wie auf den Mann den man bloß &#8220;Maestro&#8221; nannte: Juan Manuel Fangio? Er gewann nicht nur fünf Weltmeistertitel und davon vier in Folge, sondern vollbrachte dieses Kunststück auch mit vier verschiedenen Automobilmarken.<span id="more-433"></span></p>
<h3>Juan Manuel Fangio: Die frühen Jahre.</h3>
<p>Juan Manuel Fangio wurde 1911 als Sohn italienischer Emigranten in Argentinien geboren. Nach der Schulzeit ging er in die Lehre zum KFZ-Mechaniker und eröffnete später seine eigene Werkstatt. Dort machte er auch  Bekanntschaft mit ersten Sportwagen. Bald schon hatte Fangio das Verlangen, selbst Rennen zu fahren. Aber nicht Rundstrecken wie sie heute bekannt sind waren seine erste sportliche Bühne, sondern staubige Buckel- und Sandpisten, sowie Langstreckenfahrten kreuz und quer durch Südamerika. Da er viele dieser Rennen, wie auch später erste Straßenrennen, gewann, wurden europäische Beobachter bald auf ihn aufmerksam. Finanzielle Unterstützung erhielt Fangio dabei von der argentinischen Regierung und konnte deshalb 1949 an seinem ersten Grand-Prix-Rennen in Europa, auf einem Maserati, teilnehmen.</p>
<h3>Die große Karriere des Juan Manuel Fangios.</h3>
<p>In seinem ersten Jahr auf Maserati konnte Fangio bereits vier Siege feiern. Daher engagierte ihn 1950 Alfa Romeo, um an der neu gegründeten Formel-1-Weltmeisterschaft teilzunehmen. Auf Anhieb konnte Fangio von sechs Wertungsläufen drei gewinnen. Das Jahr darauf wiederholte er dies und wurde zudem zweimal Zweiter. Dies bedeutete seinen ersten Weltmeistertitel. 1952 zwang Fangio ein schwerer Unfall dazu, ein volles Jahr zu pausieren. Bereits 1953 konnte er aber schon wieder zwei Rennen gewinnen, was Mercedes dazu veranlasste ihn in ihren Rennstall zu holen. Sofort holte Fangio für Mercedes den Titel, was er 1955 mit dem legendären &#8220;Silberpfeil&#8221; wiederholte. Die folgenden Jahre wechselte er noch zweimal den Rennstall und wurde sowohl mit Lancia Ferrari, wie auch mit Maserati zum wiederholten Male Formel-1-Weltmeister. Alles in allem gingen also fünf Titel, mit vier verschiedenen Automarken, auf Fangios Konto.</p>
<p>Mit 47 Jahren beendete Juan Manuel Fangio seine große und lang andauernde Rennkarriere. Legendär bleibt hierbei auch sein 1957 auf dem Nürburgring gefahrenes Rennen, wo er nach einem Boxenstopp einen Rückstand von 56 Sekunden, im Automobilsport eine Ewigkeit, mit einer äußerst wagemutigen Verfolgungsjagd noch aufholte. Dazu sagte er nach dem Rennen: &#8220;Heute habe ich Dinge gewagt, die ich nie zuvor wagte und die ich in meinem Leben niemals mehr wagen möchte. Ich glaube, dass ich es an diesem Tag 1957 endlich geschafft habe den Nürburgring zu beherrschen.&#8221;</p>
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		<title>Indien: 60 Jahre Unabhängigkeit, 15. August 2007</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Mar 2008 17:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Unabhängigkeit Indiens. Vor 60 Jahren, am 15.August 1947, erlangte Indien seine Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Großbritannien zurück. Dieses weite Reich, welches einen gesamten Subkontinent umfasst, war damit wieder in der Freiheit angelangt. Einer Freiheit, der ein jahrzehntelanges Ringen und viele Opfer vorausgegangen waren, deren Ausmaß sowie Art und Weise in der menschlichen Geschichte jedoch [...]]]></description>
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<h3>Die Unabhängigkeit Indiens.</h3>
<p>Vor <strong>60 Jahren</strong>, am 15.August 1947, erlangte <strong><a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/231">Indien</a></strong> seine <strong>Unabhängigkeit</strong> von der Kolonialmacht Großbritannien zurück. Dieses weite Reich, welches einen gesamten Subkontinent umfasst, war damit wieder in der Freiheit angelangt. Einer Freiheit, der ein jahrzehntelanges Ringen und viele Opfer vorausgegangen waren, deren Ausmaß sowie Art und Weise in der menschlichen Geschichte jedoch vielleicht seinesgleichen sucht.<span id="more-370"></span></p>
<h3>Indien: Das Kronjuwel der britischen Kolonien.</h3>
<p><strong>Indien</strong> war ohne Zweifel das Kronjuwel im großen Schatz der britischen Kolonien gewesen. Reich an äußeren und inneren Schätzen, wurde es von der Besatzungsmacht wie deren eigener Augapfel gehütet. Aus diesem Grund gestaltete sich der <strong>indische Freiheitskampf</strong> auch von Anfang an als sehr schwierig. Großbritannien setzte alles daran, diesen Schatz zu bewahren und war daher nicht gewillt, dem <strong>indischen Streben nach Unabhängigkeit</strong> nachzugeben. Doch es formierten sich im Inneren des großen Landes Kräfte, die teilweise verdeckt und teilweise unverdeckt, teilweise gewaltlos und teilweise militant, diesem Bestreben nach Freiheit immer deutlicher Nachdruck verliehen.</p>
<h3>Der Befreiungskampf Indiens.</h3>
<p>Berühmt ist im Westen, nicht zuletzt des bekannten Kinofilms wegen, das gewaltlose Bestreben Mahatma Gandhis nach <strong>Unabhängigkeit</strong>. Seine &#8220;Waffe&#8221; war dabei Ahimsa oder gewaltfreier Widerstand, der die britischen Kolonialherren nach und nach zermürben sollte. Weniger bekannt sind jedoch die vielen zusätzlichen Bemühungen großer <strong>indischer Persönlichkeiten</strong>, die auch auf anderen Wegen zum selben Ziel gelangen wollten. Zum Beispiel jene des bedeutenden Freiheitskämpfers <strong>Netaji</strong>.</p>
<h3>Netaji &#8211; bedeutender indischer Freiheitskämpfer.</h3>
<p><strong>Netaj</strong>i war der Name des berühmten Widerstandskämpfers, dem es gelang eine Armee zu formen, die sich aus fast allen religiösen Strömungen und Gruppierungen des riesigen <strong>indischen Reiches</strong> zusammen setzte. <em>&#8220;Das Gefühl des Einsseins&#8221;</em>, wie es der <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/150">spirituelle Lehrer</a> Sri Chinmoy formuliert, war dabei die Triebfeder dieser Zusammenarbeit. So gelang <strong>Netaji</strong> etwas, was vor und nach ihm in Indien und vielleicht sogar weltweit nicht mehr erreicht wurde. Er einte alle Kräfte <strong>Indiens</strong>, unabhängig von Glaubensrichtungen und Bekenntnissen für die eine gemeinsame Sache &#8211; das Land von der schon sehr lange anhaltenden Fremdherrschaft zu befreien. Obwohl sein <em>&#8220;Marsch nach Delhi&#8221;</em> letztendlich scheiterte, ist der Name <strong>Netaji</strong> heute jedem Kind in diesem gewaltigen Subkontinent ein Begriff. Er dient nach wie vor als Symbol für ein geeintes und freies Indien.</p>
<h3>Indien und der große Yogi Sri Aurobindo.</h3>
<p>Der 15.August ist zudem der Geburtstag des großen indischen Yogis <strong>Sri Aurobindo</strong>, dem Begründer des Integralen Yoga. Anfänglich äußerlich und später innerlich und spirituell wirkend, leistete er einen immens wichtigen Beitrag hinsichtlich <strong>Indiens Unabhängigkeit</strong>. Die Notwendigkeit eines <strong>freien indischen Landes</strong> begründete er einmal folgendermaßen: <em>&#8220;Indien muss frei sein nicht für sich selbst, sondern um das Sanatan Dharma, die ewige Wahrheit, verkünden zu können. Jene ewige Wahrheit, die der alleinige Grund seiner Existenz ist.&#8221;</em> Eine Wahrheit, die nicht aus Dogmen besteht, sondern das Lebensziel selbst darstellt: Die Einheit jedes Menschen mit dem Göttlichen oder wie es die alten <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/44">indischen Schriften</a> sagen: <em>&#8220;Du bist Es, das Brahman.&#8221;</em></p>
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		<title>Vidyasagar &#8211; Begründer einer neuen Gesellschaft</title>
		<link>http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/302</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Feb 2008 15:22:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Vidyasagar: Gelehrter, Weiser und intellektueller Gigant. &#8220;Vidyasagar &#8211; Gelehrter, Weiser und intellektueller Gigant arbeitete hart und entbehrungsreich, um eine neue indische und bengalische Gesellschaft zu erbauen.&#8221; Diese Worte des Begründers des integralen Yogas, Sri Aurobindo, richten den Blick auf einen der bedeutendsten indischen Reformer aller Zeiten, Ishwar Chandra. Er war Stärke, Einfachheit, Demut, Güte und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
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<h3>Vidyasagar: Gelehrter, Weiser und intellektueller Gigant.</h3>
<p><strong><em>&#8220;Vidyasagar</strong> &#8211; Gelehrter, Weiser und intellektueller Gigant arbeitete hart und entbehrungsreich, um eine neue indische und bengalische Gesellschaft zu erbauen.&#8221;</em> Diese Worte des Begründers des integralen Yogas, Sri Aurobindo, richten den Blick auf einen der bedeutendsten indischen Reformer aller Zeiten, <strong>Ishwar Chandra</strong>. Er war Stärke, Einfachheit, Demut, Güte und Weisheit in Personalunion. Da letzteres sehr stak ausgeprägt war, nannte man ihn einfach <strong>Vidyasagar</strong>, was &#8220;Meer der Weisheit&#8221; bedeutet.<span id="more-302"></span></p>
<h3>Vidyasagar und Napoleon.</h3>
<p>Interessant ist der Umstand, das <strong>Vidyasagar</strong> und Napoleon beides Persönlichkeiten waren, die sehr viel gemeinsam hatten. Beide waren durchflutet von einem unbezähmbaren Willen, der seinerseits etwas im Gegensatz zu ihrer unterdurchschnittlichen körperlichen Größe stand. Beide bewunderten und liebten ihre Mütter über alles und beide waren dermaßen so stark von einem heldenhaften Geist durchdrungen, dass die Außenwelt sie als große Anführer annahm: Napoleon eroberte dabei das Herz Frankreichs, <strong>Vidyasagar</strong> das Herz Bengalens.</p>
<h3>Anekdoten über Vidyasagar.</h3>
<p>In einem seiner zahlreichen Werke, beschreibt der <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/17">Poet</a> und <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/150">Yogi</a> Sri Chinmoy zwei amüsante Begebenheiten in <strong>Vidyasagars</strong> Leben. Da <strong>Vidyasagar</strong> in seiner Jugend sehr eigensinnig war, widersetzte er sich in schöner Regelmäßigkeit dem Willen seiner Eltern, indem er immer genau das Gegenteil von dem tat, was sie von ihm verlangten. Sein Vater, der mit der Zeit dieses Verhaltensmuster durchschaute, griff deshalb zu einer Finte. Er verlangte seinerseits immer das Gegenteil von dem, was er wünschte das sein Sohn tun sollte. Auf diese Weise gelang es ihm, die Erziehung <strong>Vidyasagars</strong> zu seiner vollsten Zufriedenheit durchzuführen.</p>
<p>Die zweite Anekdote handelt von einem Besuch <strong>Vidyasagars</strong> beim Universitätsdirektor einer großen Schule. Da Indien unter britischer Vorherrschaft stand, wurden die Inder oft sehr respektlos behandelt. Als <strong>Vidyasagar</strong> deshalb zur Tür hereinkam, sah er, wie der Direktor seine Beine auf den Tisch gelegt hatte, was ein Zeichen der Geringschätzung und zudem eine große Beleidigung darstellte. Doch <strong>Vidyasagar</strong> zahlte es ihm in gleicher Münze heim. Als nämlich der Direktor seinerseits <strong>Vidyasagar</strong> einen Besuch abstattete, blickte er beim Betreten dessen Amtszimmers nicht nur auf <strong>Vidyasagars</strong> Beine, sondern sogar noch auf dessen Schuhe, die dieser genüsslich auf dem Empfangstisch ausgebreitet hatte. Als dem Schuldirektor ob diesem, in seinen Augen unerhörten Verhalten, die Zornesröte ins Gesicht stieg, meinte <strong>Vidyasagar</strong> nur süffisant: <em>&#8220;Wir Inder waren schon immer gelehrige Schüler.&#8221;</em></p>
<h3>Vidyasagar &#8211; ein Leben von Dienst und Hingabe.</h3>
<p><strong>Vidyasagars</strong> Gott war die Menschheit. <strong>Vidyasagars</strong> Religion war es, dieser Menschheit vorbehaltlos zu dienen. Seine Eltern waren seine Schutzpatronen. Auf den Wunsch seiner Mutter hin begründete er Schulen, Krankenhäuser, Waisenhäuser und Obdachlosenheime, die allen Menschen, besonders den Ärmsten der Armen, kostenfrei zu Verfügung standen. Seine Definition von Gott lautete wie folgt: <em>&#8220;Gott ist die formenlose Selbst-Form von Bewusstsein.&#8221;</em> <strong>Vidyasagar</strong> stand fernab jeder konventionellen Haltung und begegnete den Menschen vorbehaltlos und bedingungslos. So sind vielleicht auch die verehrenden Worte <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/206">Rabindranath Tagores</a>, des Literatur-Nobelpreisträgers zu erklären, der einmal sagte: <em>&#8220;Vielleicht hat Gott nur aus Versehen einen einzigen wahren Menschen unter 70 Millionen so genannte Menschen, die Indien und Bengalen bevölkern gesandt.&#8221;</em> <strong>Vidyasagars</strong> Wirken wird in diesem großen Subkontinent immer unvergesslich bleiben.</p>
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		<title>Wissenschaftler und Asket &#8211; Acharya Prafulla Chandra Ray</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 19:38:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Acharya Prafulla Chandra Ray und das Jahr 1861. Das Jahr 1861 war ein bedeutendes Jahr, denn es war Zeuge der Geburt dreier Menschen, die die Geschichte nachgiebig beeinflussten: Zuerst ist hierbei der Gelehrte Pandit Motilal Nehru zu nennen. Er war nicht nur der Vater des späteren Premierministers von Indien, Jawaharlal, sondern auch ein Vorreiter der [...]]]></description>
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<img src="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/wp-content/uploads/2008/02/sri-chinmoy-3.jpg" alt="sc3" /></ul>
<h3>Acharya Prafulla Chandra Ray und das Jahr 1861.</h3>
<p>Das Jahr 1861 war ein bedeutendes Jahr, denn es war Zeuge der Geburt dreier Menschen, die die Geschichte nachgiebig beeinflussten: Zuerst ist hierbei der Gelehrte <strong>Pandit Motilal Nehru</strong> zu nennen. Er war nicht nur der Vater des späteren Premierministers von Indien, Jawaharlal, sondern auch ein Vorreiter der indischen Freiheitsbewegung. Als nächste fällt der Blick auf <strong><a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/206">Rabindranath Tagore</a></strong>, der eigentlich keiner Einleitung mehr bedarf. Er war Künstler, Schriftsteller, Musiker, Dramaturg und natürlich Poet in einer Person. Die Verleihung des Literatur-Nobelpreises für sein Werk &#8220;Gitanjali&#8221; hat ihn zu einem der bekanntesten Literaten dieses Globusses werden lassen. Zuletzt muss ein Mann erwähnt werden, der auf ganz besondere Weise dem Fortschritt gedient hat: <strong>Sir Acharya Prafulla Chandra Ray</strong>. Seine imaginären und zukunftsweisenden Forschungen im Bereich der Chemie haben ihm eine Bekanntheit gegeben, die weit über die Grenzen <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/231">Indiens</a> hinausragt.<span id="more-298"></span></p>
<h3>Acharya Prafulla Chandra Ray: Wissenschaftler und mehr.</h3>
<p>In einer Atmosphäre die stark vom Kolonialgeist geprägt war, gelang es <strong>Acharya Prafulla Chandra Ray</strong> der Gesellschaft neue Impulse zu geben und Entwicklungen im weiten Feld der Forschung frühzeitig zu erkennen. Ob Wissenschaftler, Ökonom oder Lehrer, <strong>Acharya Prafulla Chandra Ray</strong> war das Vorbild der aufstrebenden Jugend, genauso wie des gesamten indischen Subkontinents. Darüber hinaus war er auch in der Politik und besonders im Bereich der Sozialreformen äußerst aktiv. Immer jedoch hielt sich <strong>Acharya Prafulla Chandra Ray</strong> verdeckt im Hintergrund, im Schatten der Anonymität.</p>
<h3>Acharya Prafulla Chandra Ray: Sein Beitrag zur Welt der Chemie.</h3>
<p><strong>Acharya Prafulla Chandra Rays</strong> Beitrag zur Welt der Chemie war zugleich originell wie auch unkonventionell. Trotzdem, oder gerade deshalb brachten es unter seiner Federführung viele Wissenschaftler zu Weltruhm. Darunter befinden sich so bekannte Namen wie Meghnad Saha, Nilratan Dhat oder Jnanendra Chandra Ghosh.</p>
<p><em>&#8220;Es ist sehr interessant&#8221;</em>, schrieb der Schriftsteller, <a href="http:/www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/210">Poet</a> und <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/91">Yogi</a>, <strong>Sri Chinmoy</strong>, einmal, <em>&#8220;dass der berühmte Physiker <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/278"><strong>J.C.Bose</strong></a> und <strong>P.C.Ray</strong> lebenslange Freunde waren. Etwa 30 Jahre lang arbeiteten sie Seite an Seite. Sie inspirierten und bewunderten sich dabei gegenseitig. Zugleich waren sie beide glühende Verehrer der bengalischen Literatur.&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Das Labor von Ray ist die Wiege der jungen Chemiker des Neuen Indiens&#8221;</em>. bemerkte der berühmte französische Gelehrte Sylvan Levi einmal. Ähnlich anerkennend äußerte sich Professor Sir William Ramsay: <em>&#8220;Die Flamme des Wissens wird durch <strong>Acharya Prafulla Chandra Ray</strong> in diesem uralten Land der Zivilisation am Brennen gehalten.&#8221;</em></p>
<h3>Das Testament des Archarya Prafulla Chandra Ray.</h3>
<p>Als Begründer eines chemisch-pharmazeutischen Werkes wies er den Weg hin zu einem technisch-innovativen selbständigen Indien. Für sein Lebenswerk wurde <strong>Acharya Prafulla Chandra Ray</strong> deshalb zum Ritter geschlagen. Zu Ehren dieses Anlasses sagte der Präsident der Chemischen Wissenschaften Sir W.J.Pope: <em>&#8220;Es ist der aufrichtige Wunsch der Mitglieder dieses (Verleihungs-)Gremiums, dass Ihnen ein langes Leben gewährt sei, um Ihre einzigartige Arbeit in Verbindung mit der chemischen Forschung Indiens weiter voran zu treiben.&#8221;</em></p>
<p><strong>Acharya Prafulla Chandra Ray</strong> war sowohl Wissenschaftler mit noblem Charakter, als auch ein freigeistiger Mensch, der jedoch sein Leben einer großen Disziplin unterwarf. Somit vereinte er Askese und Wissenschaft, und betrat damit einen Pfad, der zu neuen Ufern des west-östlichen Zusammenlebens führte. Er war deshalb, im wahrsten Sinne des Wortes, ein Bindeglied der Elemente.</p>
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		<title>Kurt Masur &#8211; Dirigent aus Leidenschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 07:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurt Masur: 80 Jahre jung. Am 18. Juli 2007 wurde der legendäre deutsche Dirigent Kurt Masur 80 Jahre alt. Oder besser gesagt 80 Jahre jung. Denn nach wie vor sprudelt in ihm eine unerschöpfliche Energie, die ihn schon ein Leben lang zu begleiten scheint. Kurt Masur ist ein Weltbürger und hat vielleicht gerade deshalb einen [...]]]></description>
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<img src="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/wp-content/uploads/2008/01/4485-high.jpg" alt="masur" /></ul>
<h3>Kurt Masur: 80 Jahre jung.</h3>
<p>Am 18. Juli 2007 wurde der legendäre deutsche Dirigent <strong>Kurt Masur</strong> 80 Jahre alt. Oder besser gesagt 80 Jahre jung. Denn nach wie vor sprudelt in ihm eine unerschöpfliche Energie, die ihn schon ein Leben lang zu begleiten scheint. <strong>Kurt Masur</strong> ist ein Weltbürger und hat vielleicht gerade deshalb einen entscheidenden Beitrag zur Deutschen Wiedervereinigung geleistet. Er war hierbei, wie er es selbst einmal formulierte, <em>&#8220;Reformer wieder Willen&#8221;.</em><span id="more-288"></span></p>
<h3>Eine kurze Biographie Kurt Masurs.</h3>
<p>1927 geboren, studierte <strong>Masur</strong> Ende der 40er Jahre des vorigen Jahrhunderts in Leipzig Komposition und Orchesterleitung. Danach arbeitete er als Dirigent in Halle, Erfurt, Dresden, Schwerin und Berlin und gastierte in mehreren europäischen Ländern. 1970 wurde <strong>Kurt Masur</strong> Gewandhauskapellmeister in Leipzig. 1984 spielte er mit diesem Orchester in der Carnegie-Hall in New York alle Beethoven-Symphonien in chronologischer Reihenfolge. Ein musikalisches Erlebnis, dass bis heute unvergessen ist. Auch als späterer Chefdirigent des New Yorker Philharmonic Orchestra, dass <strong>Masur</strong> von 1991 bis 2002 leitete, feierte er große Erfolge. Heute ist <strong>Kurt Masur</strong> Chef des Orchestre National de France und gründete 2003 die Internationale Felix Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung, in dessen Tradition er auch dem Gewandhaus in Leipzig vorgestanden hatte.</p>
<h3>Kurt Masur und die Verantwortung des Einzelnen.</h3>
<p>Die Verantwortung des einzelnen Menschen bedeutet <strong>Masur</strong> sehr viel. Vielleicht ist dies auch einer der Gründe für seine wichtige Rolle im schwierigen Prozess der Deutschen Wiedervereinigung. <strong>Kurt Masur</strong> gehörte damals als Chef des Gewandhauses in Leipzig, zu den bedeutendsten Mitunterzeichnern eines Aufrufes zur Gewaltlosigkeit. Später öffnete <strong>Kurt Masur</strong> das Gewandhaus für Diskussionen und war sogar als Kandidat für das Amt des deutschen Bundespräsidenten im Gespräch. Wohl zum Glück für alle Klassikliebhaber blieb <strong>Kurt Masur</strong> jedoch der Musik treu. <em>&#8220;Mein Motor ist die Musik&#8221;</em>, sagte er diesbezüglich einmal, <em>&#8220;es hält mich fit, wenn ich weiß, morgens um zehn ist Probe&#8221;.</em></p>
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		<title>Der indische Einstein: Sri Jagadish Chandra Bose</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2007 08:01:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Jagadish Bose und Albert Einstein. Viele Gemeinsamkeiten verbinden Albert Einstein und Jagadish Bose. Wie Einstein war Bose ein geborener Wissenschaftler. Gleichzeitig war er viel mehr als das. Sein Zugang zur Wissenschaft war neuartig und intuitiv. Er bereitete dadurch den Nährboden für ein neues Zeitalter wissenschaftlicher Forschung. Jagadish Bose: Alles entspringt dem Leben und bewegt sich [...]]]></description>
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<h3>Jagadish Bose und Albert Einstein.</h3>
<p>Viele Gemeinsamkeiten verbinden <strong>Albert Einstein</strong> und <strong>Jagadish Bose</strong>. Wie Einstein war Bose ein geborener <strong>Wissenschaftler</strong>. Gleichzeitig war er viel mehr als das. Sein Zugang zur Wissenschaft war <strong>neuartig</strong> und <strong>intuitiv</strong>. Er bereitete dadurch den Nährboden für ein <strong>neues Zeitalter</strong> wissenschaftlicher Forschung.<span id="more-278"></span></p>
<h3>Jagadish Bose: Alles entspringt dem Leben und bewegt sich darin.</h3>
<p>Alles ist lebendig, dies war <strong>Jagadish Chandra Boses</strong> Credo. Jener unsterbliche Ausspruch der indischen <strong><a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/36">Upanishaden</a></strong> bildete die Grundlage seiner Forschungsarbeit. Er war der Entdecker der <em><strong>&#8220;Empfindlichkeit von Pflanzen&#8221;</strong></em>. Von ihm lernte die Welt, dass eine Pflanze frieren, leiden, kämpfen, vielleicht sogar Liebe erwidern kann. Gleichzeitig benötigte er nicht viele kostspielige Geräte oder Forschungseinrichtungen. <strong>Einfachheit</strong> und <strong>Bescheidenheit</strong>, verknüpft mit mit einer gewissen Genialität &#8211; dies war <strong>Jagadish Bose</strong>.</p>
<h3>Die Bedeutung von Jagadish Bose.</h3>
<p>Im Jahr <strong>1900</strong> fand in <strong>Paris</strong> eine internationale Ausstellung wissenschaftlicher Forschungsarbeit statt. Die spirituelle Größe <strong><a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/3">Swami Vivekananda</a></strong>, der als Gast daran teilnahm, war von allen Teilnehmenden zutiefst beeindruckt. Jedoch sehnte er sich danach, zwischen all diesen bedeutenden <strong>Wissenschaftlern</strong> einen Sohn Indiens zu erblicken. Plötzlich kam <strong>Jagadish Bose</strong> in sein Blickfeld. Sofort war er von seiner augenscheinlichen Personalität so beeindruckt, dass er spontan ausrief: <em>&#8220;Heute, Jagadish Bose, ein Inder, ein liebender Sohn Bengalens führt den Kosmos der Wissenschaftler an. Ein dreifaches Hoch auf Jagadish Chandra!&#8221;</em> </p>
<h3>Ein berühmter Zeitungsartikel über die Arbeit von Jagadish Bose.</h3>
<p>Kurze Zeit später erschien ein Artikel in einer <strong>Londoner Zeitschrift</strong>, Zitat: <em>&#8220;Wenn man seine erstaunlichen Pflanzen- und Blumen-Experimente beobachtet, muss man die alte Welt hinter sich lassen und in eine neue eintreten. Die Welt wo Pflanzen nur Pflanzen sind ist außer Mode gekommen und man wird plötzlich dazu gedrängt in eine Welt einzutauchen, wo Pflanzen beinahe menschliche Wesen sind. <strong>Professor Bose</strong> verhilft zu diesem Sprung wenn er verkündet, dass Pflanzen ein menschenähnliches Nervensystem besitzen und darin ihre Lebensgeschichte aufzeichnen können.&#8221;</em></p>
<h3>Jagadish Bose: Die tote Materie lebt.</h3>
<p>Doch nicht nur der Erforschung der Lebendigkeit von Pflanzen galt sein Interesse, auch die so genannte <strong>&#8220;tote Materie&#8221;</strong> rückte er in den Fokus seiner Forschungsarbeit. Der <strong><a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/150">Meditationslehrer</a></strong> und Yogi <strong>Sri Chinmoy</strong> beschreibt ihn als jemanden für den <em>&#8220;die wissenschaftliche Forschung nichts anderes bedeutete als das Lebensprinzip selbst&#8221;</em>. Dies schloss alle Stufen der Evolution mit ein. Dadurch gewann die Welt vollkommen neuartige, man könnte sogar sagen <strong>revolutionäre Erkenntnisse</strong>. Folgt man seiner Theorie, gibt es keine leblose Materie. Auch hier, ähnlich seinen Experimenten mit Pflanzen, entdeckte er Leben. Jedoch auf einer noch weniger entfalteten Stufe der Evolution.</p>
<h3>Einstein und Bose &#8211; innere und äußere Freunde.</h3>
<p>Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich die zwei unsterblichen Wissenschaftler <strong>Jagadish Bose</strong> und <strong>Albert Einstein</strong> auch äußerlich begegneten. Ihre einzigartige Zusammenarbeit gipfelte in den so genannten <strong>&#8220;Einstein-Bose-Statistics&#8221;</strong>. Erst heute kommt die Bedeutung dieses Werkes wirklich zum Tragen, so weit waren sie damals noch ihrer Zeit voraus. <strong>Einstein</strong> und <strong>Bose</strong> waren zudem <strong>Internationalisten</strong> im wahrsten Sinne des Wortes. In ihnen verkörperten sich auf äußerst greifbare Weise die bedeutenden Worte <strong>Goethes</strong>: </p>
<blockquote><p><strong>&#8220;Wissenschaft und Kunst gehören der ganzen Welt und vor ihnen verschwinden die Grenzen der Nationalität.&#8221;</strong></p></blockquote>
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		<title>Sri Mata Anandamayi: 25.Todestag einer großen Meisterin</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 17:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Spirituelle Meister]]></category>

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		<description><![CDATA[Die große spirituelle Lehrerin Sri Mata Anandamayi. Am 27.August 1982, vor 25 Jahren, verließ die spirituelle Meisterin Sri Mata Ananandamayi ihren Körper. Ihr Name bedeutet übersetzt &#8220;Von Glückseligkeit durchdrungene Mutter&#8221; und so war auch ihr langes und segensreiches Leben überflutet von jener Wonne, die nur den wahren spirituellen Meistern zu eigen ist. Obwohl die äußere [...]]]></description>
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<img src="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/wp-content/uploads/2007/11/maa1.thumbnail.jpg" alt="anandamayi" /></ul>
<h3>Die große spirituelle Lehrerin Sri Mata Anandamayi.</h3>
<p>Am 27.August 1982, vor 25 Jahren, verließ die spirituelle Meisterin <strong>Sri Mata Ananandamayi</strong> ihren Körper. Ihr Name bedeutet übersetzt <strong>&#8220;Von Glückseligkeit durchdrungene Mutter&#8221;</strong> und so war auch ihr langes und segensreiches Leben überflutet von jener Wonne, die nur den wahren <strong><a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/150">spirituellen Meistern</a></strong> zu eigen ist. Obwohl die äußere Offenbarung des Göttlichen meistens der maskulinen Form vorbehalten ist, war <strong>Sri Mata Anandamayi</strong> ein bedeutendes Beispiel dafür, dass das Höchste keinen Regeln unterworfen ist. Die letztendliche Wahrheit kann sich in jeder Form, ob maskulin oder feminin, vorbehaltlos manifestieren. Und auch schon die <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/44">alten Schriften</a> sprechen deshalb nicht von ungefähr von <strong>&#8220;Dem Brahman&#8221;</strong>, &#8220;Dem Einen&#8221;, jenseits aller irdischen Verkörperungen.<span id="more-212"></span></p>
<h3>Ein kurzer Steckbrief Sri Mata Anandamayis.</h3>
<p><strong>Sri Mata Anandamayi</strong>, die Mutter, die von Glückseligkeit durchdrungen ist, wurde im Jahre 1896 in einem kleinen Dorf in Bengalen geboren. Dort erhielt sie eine eher dürftige schulische Ausbildung und wurde, den Landessitten folgend, bereits als kleines Mädchen verheiratet. Jedoch begann sie schon bald, und dieses ohne die Hilfe eines spirituellen Lehrers, in tiefe <strong><a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/31">Versenkungs- und Entrückungszustände</a></strong> zu fallen. Zudem zeigte sie auch viele weitere Anzeichen <strong>innerer Einweihung</strong>. Dabei lebte sie von sehr geringen Nahrungsmengen und schwieg des öfteren über längere Zeitperioden, einmal sogar drei Jahre ohne Unterbrechung. Ihr Mann wurde daher ihr Schüler, noch bevor sie die körperliche Reife erreicht hatte. Zusammen gingen sie zu Fuß auf <strong>Pilgerfahrt</strong> durch ganz Indien.</p>
<h3>Das große Wirken Sri Mata Anandamayis.</h3>
<p>Bald schon zog <strong>Sri Mata Anandamayi</strong>, wie sie nun genannt wurde, durch ihre enorme spirituelle Ausstrahlung viele Menschen an, die ihr folgten. Sie wurde dadurch zu einer der am meist verehrten weiblichen Heiligen Indiens. Ihre Anhänger errichteten überall im Lande Orte des inneren Rückzuges, auch <strong>Ashrams</strong> genannt, die <strong>Sri Mata Anandamayi</strong> sehr oft besuchte. <em>&#8220;Das Gefühl des Einsseins mit allem Existierenden ist die Grundlage für den wirklichen spirituellen Fortschritt und ein erfülltes Leben&#8221;</em>, sagte der Meditationslehrer und Yogi <strong>Sri Chinmoy</strong> einmal. Daher sollte es nicht verwundern, dass auch <strong>Sri Mata Ananda Mayi Ma</strong> dieses Ziel zur Basis ihrer Lehre machte: Das Erkennen der grundlegenden Einheit der verschiedensten Glaubensrichtungen &#8211; die untrennbare Verschmelzung von Mensch und Gott.</p>
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