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	<title>Sri Chinmoy &#187; Literatur</title>
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		<title>Ich-Werdung</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 06:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Gedicht von Gerhard Reisch Nachstehend ein schönes Gedicht des etwas in Vergessenheit geratenen Poeten Gerhard Reisch. Ich-Werdung Es musste einst aus Geisteswirklichkeiten Das Menschenwesen sich lösen Und sterbend tauchen In dunkle Daseinsgründe. Und in den finstern Tiefen An der Widermacht des Todes Die Kraft des Ich entzünden. Als Leuchtewesen steigt es nun empor Ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/wp-content/uploads/2008/11/sri-chinmoy-962.jpg"><img src="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/wp-content/uploads/2008/11/sri-chinmoy-962.jpg" alt="" title="sri-chinmoy-962" width="270" height="360" class="aligncenter size-full wp-image-450" /></a></p>
<h3>Ein Gedicht von Gerhard Reisch</h3>
<p>Nachstehend ein schönes Gedicht des etwas in Vergessenheit geratenen Poeten Gerhard Reisch.</p>
<p><strong>Ich-Werdung</strong></p>
<p>Es musste einst aus Geisteswirklichkeiten<br />
Das Menschenwesen sich lösen<br />
Und sterbend tauchen<br />
In dunkle Daseinsgründe.<br />
Und in den finstern Tiefen<br />
An der Widermacht des Todes<br />
Die Kraft des Ich entzünden.<br />
Als Leuchtewesen steigt es nun empor<br />
Ins helle Geisteslicht,<br />
Verbindend so die Tiefen mit den Höhen.&#8221; </p>
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		<title>Herzblüten &#8211; eine poetische Blüte für jeden Tag</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 19:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Spirituelle Meister]]></category>
		<category><![CDATA[Sri Chinmoy]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder Tag eine Blüte. Astrologisch gesehen wird das Jahr in zwölf Abschnitte unterteilt, die alle ihre speziellen Besonderheiten aufweisen. Sie können in ihrer Gesamtheit auch als eine Art Gleichnis betrachtet werden. Als Gleichnis für das Rad oder die Vollkommenheit des Lebens. Gleichzeitig ist das Jahr jedoch viel mehr, als es die Summen seiner Einzelteile aufzuzeigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<img src="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/wp-content/uploads/2008/09/sri-chinmoy-93.jpg" alt="sc-93" /></ul>
<h3>Jeder Tag eine Blüte.</h3>
<p>Astrologisch gesehen wird das Jahr in zwölf Abschnitte unterteilt, die alle ihre speziellen Besonderheiten aufweisen. Sie können in ihrer Gesamtheit auch als eine Art Gleichnis betrachtet werden. Als Gleichnis für das Rad oder die Vollkommenheit des Lebens. Gleichzeitig ist das Jahr jedoch viel mehr, als es die Summen seiner Einzelteile aufzuzeigen versucht. In seinem poetischen Buch &#8220;Herzblüten&#8221; wandelt der Schriftsteller, Meditationslehrer und Yogi Sri Chinmoy auf diesen Spuren des Jahreszyklusses. Hierbei hat er jedem Monat eine Qualität zugedacht, die ihm, in spiritueller Hinsicht, Sinn und Zweck geben. Wie eine meditative Perlenkette reiht sich dadurch Tag an Tag, Woche an Woche, Monat an Monat und lässt das Jahr in seiner ganzen Blüte erstrahlen &#8211; eine Blüte für jeden Tag.<span id="more-440"></span></p>
<h3>Die bedeutendste innere Qualität.</h3>
<p>Es gibt viele bedeutende spirituelle Qualitäten, die wichtigste jedoch ist Dankbarkeit. Ein Mensch mag Millionen von Fehlern und Mängeln haben, besitzt er hingegen Dankbarkeit, wird sein Lebensboot ihn sicher über die Wellen der irdischen Existenz geleiten. Darüber hinaus ist, fast wie ein eineiiger Zwilling, Reinheit von größter Wichtigkeit. Sri Chinmoy schreibt dazu am 30.April: &#8220;Eine kindliche Reinheit gehorcht immer der inneren Stimme, und wenn jemand der inneren Stimme gehorcht, kann er sich davon befreien, Fehler zu begehen.&#8221; Und weiter diesbezüglich am 4.April: &#8220;O Reinheit, schon beim bloßen Erklingen deines Namens wird alles, was mich angreift, geschwächt, und meine eigenen guten Eigenschaften kommen zum Vorschein.&#8221;</p>
<h3>Weitere bedeutende Eigenschaften.</h3>
<p>Des weiteren gibt es natürlich noch viele andere spirituelle, innere Qualitäten. Auch ihnen widmet sich der Autor Sri Chinmoy in seinem Buch. Wenn hierbei Dankbarkeit und Reinheit die vordersten Ränge einnehmen, gebührt Strebsamkeit eine Sonderrolle. Ohne Strebsamkeit, das heißt dem inneren Drang nach einer höheren Erkenntnis, kann es keinen wirklichen Yoga geben. Sie ist die Grundlage, die Basis von allem. Sri Chinmoy schreibt in diesem Sinne am 4.Januar: &#8220;Bewusste Strebsamkeit ist das erste, was wir brauchen. Sie ist alles, was wir haben und was wir sind. Dann müssen wir dem Supreme (ein englisches Wort, welches soviel wie Höchster oder Gott bedeutet) bewusst unser Streben darbringen, um mit Ihm eins werden zu können.&#8221; Diese Strebsamkeit ist nur nicht die Basis, sondern zugleich auch das Gerüst des spirituellen Hauses, welches sich unaufhörlich nach der Transzendenz des bereits Erreichten sehnt.</p>
<p>Freude und Glückseligkeit, Willenskraft und Entschlossenheit, Liebe, Licht, um nur einige zu nennen, sind die Bewohner dieses spirituellen Hauses. Auch ihnen widmet der Autor Sri Chinmoy eigene Monatskapitel. Jedes Jahr hat 365 Tage und bietet deshalb genau so viele Möglichkeiten sich diesen inneren Eigenschaften und Qualitäten anzunähern. Jeder Tag davon ist für die eigene Entwicklung wichtig und bedeutungsvoll. Deshalb kann jeder Tag in Sri Chinmoys Buch &#8220;Herzblüten&#8221; auch als eine Sprosse jener Leiter angesehen werden, die zum einzigen, wahren Ziel führt, welches die irdische Existenz kennt: der Selbsterkenntnis. </p>
<p>Das Buch &#8220;Herzblüten&#8221; von Sri Chinmoy ist erschienen im Golden Shore Verlag, Nürnberg<br />
ISBN: 3-89532-021-8</p>
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		<title>Ich verbeuge mich vor Ganesha</title>
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		<pubDate>Tue, 13 May 2008 18:58:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Gott Ganesha. Ganesha oder Ganapati ist der Sohn Shivas und Parvati. Im indischen Pantheon wird den drei Aspekten Brahma, dem Schöpfer; Vishnu, dem Beschützer oder Erhalter und Shiva, dem Wandler größte Bedeutung beigemessen. Ganesha, der Elefantengott, wird jedoch besonders stark verehrt. Er gilt als derjenige, welcher alle Hindernisse des Lebens aus dem Weg räumt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<img src="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/wp-content/uploads/2008/05/sri-chinmoy-21.jpg" alt="sc-21" /></ul>
<h3>Der Gott Ganesha.</h3>
<p><strong>Ganesha</strong> oder Ganapati ist der Sohn Shivas und Parvati. Im indischen Pantheon wird den drei Aspekten Brahma, dem Schöpfer; Vishnu, dem Beschützer oder Erhalter und Shiva, dem Wandler größte Bedeutung beigemessen. <strong>Ganesha</strong>, der Elefantengott, wird jedoch besonders stark verehrt. Er gilt als derjenige, welcher alle Hindernisse des Lebens aus dem Weg räumt. Aus diesem Grund wird vor jeder Reise, geschäftlicher oder sonstiger Unternehmung <strong>Ganesha</strong> um seinen Segen gebeten. Auch bei spirituellen Dingen wie Meditation oder religiösen Handlungen wird sein Name zuerst genannt. Ein besonders schönes und bedeutendes Gebet lautet wie folgt:</p>
<blockquote><p>&#8220;O Gott mit gewaltigem Körper und gekräuseltem Rüssel,<br />
 Mit der Strahlkraft von tausend Sonnen,<br />
 Lass mich niemals irgendwelchen Hindernissen begegnen,<br />
 Zu keiner Zeit, bei allem, was ich tue.&#8221;</p></blockquote>
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		<title>1001 Meditationstechniken für die innere Reise</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 19:39:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Sri Chinmoy]]></category>

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		<description><![CDATA[Hilfreiche Meditationstechniken. Im Buch &#8220;Meditationstechniken&#8221; von Sri Chinmoy werden eine große Anzahl von Übungen sehr plastisch und leicht nachvollziehbar vorgestellt. Aber so wie es viele Heilmittel jedoch nur eine Gesundheit gibt, könnte man analog dazu auch von vielen Meditationstechniken aber nur einer Meditation sprechen. Denn vollkommen unabhängig davon welche Form der Meditation auch angewendet wird, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<img src="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/wp-content/uploads/2008/03/sri-chinmoy-60.jpg" alt="sc-60-medtech." /></ul>
<h3>Hilfreiche Meditationstechniken.</h3>
<p>Im Buch <strong>&#8220;Meditationstechniken&#8221;</strong> von <strong>Sri Chinmoy</strong> werden eine große Anzahl von Übungen sehr plastisch und leicht nachvollziehbar vorgestellt. Aber so wie es viele Heilmittel jedoch nur eine Gesundheit gibt, könnte man analog dazu auch von vielen <strong>Meditationstechniken</strong> aber nur einer Meditation sprechen. Denn vollkommen unabhängig davon welche Form der Meditation auch angewendet wird, das Ziel kann immer nur die höchste Selbst-Erkenntnis, die Erfahrung der Einheit mit dem Göttlichen sein, die tief im Menschen verborgen liegt. In seinem Buch <strong>&#8220;Meditationstechniken&#8221;</strong> zeigt daher der spirituelle Lehrer und <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/150">Yogi</a> <strong>Sri Chinmoy</strong> weit mehr als alleinig verschiedene Techniken auf, sondern lässt unterschwellig auf jeder Seite seines interessanten und aufschlussreichen Buches die ewige Verbindung von Mensch und Gott widerhallen.<span id="more-381"></span></p>
<h3>Grundlage aller Meditationstechniken: Die Konzentration.</h3>
<p>Konzentration ist die Grundlage des inneren Lebens. Dabei spielt der Gegenstand der Konzentration jedoch eine eher untergeordnete Rolle. Wichtig ist nur, dass er klein genug ist, die ganze Aufmerksamkeit zu bündeln, was letztendlich Sinn und Zweck dieser Form der Meditation ist. Gut geeignet sind daher eine Blume, eine Kerzenflamme oder eigene Körperteile, wie Daumen oder Nasenspitze. Auch ein Gedanke, eine Idee oder eine Vorstellung kann in diesem Zusammenhang Verwendung finden. Sogar der eigene Herzschlag, was etwas Mut erfordere wie es <strong>Sri Chinmoy</strong> sagt, kann in die Konzentration mit eingebunden werden. Der Autor beschreibt dabei sehr interessante Techniken, wie zum Beispiel die Übung mit dem schwarzen Punkt, ungewöhnliche Formen der Atmung oder die Konzentration auf ein persönliches Ziel, welches gedanklich ins Materielle projiziert wird.</p>
<h3>Meditationstechniken für Fortgeschrittene.</h3>
<p>Die zweite Stufe des inneren Lebens die der Konzentration nachfolgt, ist die Sprosse der Meditation. Hat die Konzentration einen kleinstmöglichen Gegenstand als Kernstück ihres Betrachtens, ist es bei der Meditation genau das Gegenteil: Das Eintauchen in die grenzenlose Weite. Als Geleit dazu bietet <strong>Sri Chinmoy</strong> viele geführte Übungen an, die unter anderem auch das sagenumwobene Dritte Auge beinhalten. Darüber hinaus legt der Autor großen Wert auf wichtige und grundlegende spirituelle Eigenschaften wie Reinheit, Aufrichtigkeit und Dankbarkeit, die er immer wieder in die Meditationsübungen mit einfließen lässt. Auch die göttliche Dimension der Liebe und Seligkeit findet bei <strong>Sri Chinmoy</strong> große Beachtung.</p>
<h3>Meditationstechniken: Spezielle Übungen.</h3>
<p>Der dritte Teil des Buches beschäftigt sich vor allem mit speziellen Übungen, die Künstlern, Sportlern oder Musikern zugedacht sind. Sich selbst zum Instrument einer höheren Kraft machen, könnte vielleicht das Schlüsselwort dieses Kapitels lauten. Zusammen mit den ersten beiden Teilen des Buches <strong>&#8220;Meditationstechniken&#8221;</strong> von <strong>Sri Chinmoy</strong> ergibt sich ein grundlegendes Werk von Übungsbeispielen und Techniken aus dessen großen Fundus jeder Meditierende, ob Einsteiger oder Fortgeschrittener, reichlich schöpfen kann. </p>
<p>Das Buch <strong><a href="http://www.goldenshore.de/yiga-und-meditation.html">&#8220;Meditationstechniken&#8221;</a></strong>  von <strong>Sri Chinmoy</strong> ist erschienen im <a href="http://www.goldenshore.de/">Golden Shore Verlag</a>, Nürnberg<br />
ISBN: 3-89532-020-X</p>
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		<title>Die Geschichte der Liebe ohnegleichen</title>
		<link>http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/321</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Feb 2008 18:56:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Spirituelle Meister]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Geschichte der höchsten Liebe. Dies ist die Geschichte der höchsten Liebe, zu der ein Mensch fähig ist. Es ist eine Geschichte von völliger Selbstaufgabe und vollkommnerer Ausrichtung auf das Göttliche, welches in Form des Gottes Krishna menschliche Gestalt angenommen hatte. Der Ort der Handlung ist ein kleines Dorf, Brindaban in Indien, vor langer, langer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<img src="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/wp-content/uploads/2008/02/sri-chinmoy-18.jpg" alt="sc-18-blume" /></ul>
<h3>Die Geschichte der höchsten Liebe.</h3>
<p>Dies ist die Geschichte der höchsten <strong>Liebe</strong>, zu der ein Mensch fähig ist. Es ist eine Geschichte von völliger Selbstaufgabe und vollkommnerer Ausrichtung auf das Göttliche, welches in Form des Gottes <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/196">Krishna </a>menschliche Gestalt angenommen hatte. Der Ort der Handlung ist ein kleines Dorf, Brindaban in Indien, vor langer, langer Zeit.<span id="more-321"></span></p>
<h3>Die Kuhhirtinnen und Krishna.</h3>
<p>Lange hatte Krishna unter ihnen gelebt und hier seine gesamte Kindheit verbracht. Nun war die Zeit des Aufbruchs gekommen. Krishna verkörperte das höchste Göttliche in menschlicher Gestalt und wurde von allen Dorfbewohnern, vor allem den Kuhhirtinnen oder Gopis innig geliebt. Nun war er gegangen. Eine tiefe Trauer hatte sich auf Brindaban gelegt. Um aber den Gopis den Abschied zu erleichtern, sandte Krishna seinen Vetter, Uddhava, für ein paar aufmunternde und tröstende Worte. So kam es zur folgenden Begebenheit.</p>
<h3>Uddhava in Brindaban.</h3>
<p>Kleine Lampen flimmerten, als Uddhava Brindaban erreichte. Von weitem glich die Silhouette seiner Gestalt jener seines Vetters Krishna. Doch als er mit seinem Pferdegespann näher kam, wurde den Gopis schmerzhaft bewusst, dass er jemand ihnen Unbekanntes und Fremdes war. Sie badeten in einem Meer von Tränen und fragten sich unablässlich: <em>&#8220;Wie können wir jemals jene Arme vergessen, jene Blicke, jene blütenblättrigen Hände, die unsere Tränen hinweg gewischt haben?&#8221;</em> Sie starrten gedankenverloren ins Leere. Uddhava, obwohl selbst ein Freund Krishnas, war verwirrt. Die Gopis schienen nicht mehr als getrennte Individuen zu existieren. Ihr ganzer Lebensatem, ihr gesamtes Leben war auf Krishna, der Offenbarung des höchsten Göttlichen ausgerichtet. Daneben schien sogar jene große Weisheit zu verblassen, die Uddhava auszeichnete und die er von den großen Weisen und Sehern gelehrt bekommen hatte.</p>
<h3>Uddhavas Worte an die Gopis.</h3>
<p>Schließlich fasste sich Uddhava doch ein Herz und sprach zu den Gopis: <em>&#8220;Hört mir zu, O Gopis! Ihr habt die letztendliche Erfüllung erreicht und die Welt muss euch preisen. Gewöhnlich erlangen Menschen die Befreiung von der irdischen Existenz nur durch das Studium der Schriften und größter Disziplin. Ihr aber habt all dies, und noch weit viel mehr, alleinig durch eure innige Selbst-Widmung und vollkommene Ausrichtung auf das Göttliche erreicht. Jenes Göttliche, welches in Form meines Vetters Krishna zu euch gekommen war. Deshalb wird dieses Beispiel für alle Zeiten unübertroffen bleiben und den Menschen für immer zum Vorbild gereichen.&#8221;</em></p>
<h3>Die Liebe steht über allem.</h3>
<p>Arbeit und Weisheit sind wichtig. Die <strong><a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/68">Liebe zum Göttlichen</a></strong> jedoch kann in kurzer Zeit erreichen, was sonst nur sehr mühsam und schwierig zu erlangen ist. Der Meditationslehrer und <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/150">Yogi</a> Sri Chinmoy nennt deshalb <strong>Liebe</strong>, Hingabe und Überantwortung an das Göttliche den <em>&#8220;Sonnenerleuchteten Pfad&#8221;</em>. Dieser Pfad kann den Menschen sehr schnell zur Vereinigung mit dem höchsten Kosmos und zur inneren Selbsterkenntnis führen, was letztendlich zu Einem verschmilzt. Deshalb wird die Geschichte der Gopis für immer unvergesslich bleiben. Denn es ist die Geschichte der <strong>Liebe ohnegleichen</strong>.</p>
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		<title>Das literarische Vermächtnis Sri Chinmoys (1931-2007)</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 19:01:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Spirituelle Meister]]></category>
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		<description><![CDATA[Sri Chinmoys Vermächtnis in der Welt der Literatur. Sri Chinmoy hat der literarischen Welt viel hinterlassen. Am 11.Oktober 2007 verstarb der große Meditationsmeister. Ungleich den meisten anderen bedeutenden spirituellen Lehrern, war Sri Chinmoy jedoch auch gleichzeitig Musiker, Sportler, Künstler und Poet. Sein kreatives Werk nimmt dabei so gewaltige Dimensionen an, dass es fast unmöglich erscheint, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<img src="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/wp-content/uploads/2008/01/2007-02-1320h59m32s042jpg.jpg" alt="guru" /></ul>
<h3>Sri Chinmoys Vermächtnis in der Welt der Literatur.</h3>
<p><strong>Sri Chinmoy</strong> hat der <strong>literarischen Welt</strong> viel hinterlassen. Am 11.Oktober 2007 verstarb der große <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/150">Meditationsmeister</a>. Ungleich den meisten anderen bedeutenden spirituellen Lehrern, war Sri Chinmoy jedoch auch gleichzeitig <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/4">Musiker</a>, <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/86">Sportler</a>, <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/280">Künstler</a> und <strong><a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/81">Poet</a></strong>. Sein kreatives Werk nimmt dabei so gewaltige Dimensionen an, dass es fast unmöglich erscheint, es vollständig zu überblicken, insbesondere im <strong>literarischen</strong> Feld. Denn hier hat <strong>Sri Chinmoy</strong> mit weit über 1500 Büchern, Büchlein und Gedichtbänden ein Meer von spiritueller Weisheit und Einsicht für die Nachwelt zurück gelassen. Und ohne die geringste Übertreibung, kann dieses Erbe wohl als einzigartig bezeichnet werden.<span id="more-290"></span></p>
<h3>Sri Chinmoys literarisches Vermächtnis: Eine neue Sprachwelt entsteht.</h3>
<p>Was an <strong>Sri Chinmoys</strong> Sprache sofort auffällt, ist sein innovativer Zugang zum geschriebenen Wort, sowie seine enorme diesbezügliche Schaffenskraft. Durch das &#8220;Erbauen&#8221; zusammengesetzter und nur mit einem Bindestrich getrennter Worte, beschritt er neue Wege. So entstanden Begriffskreationen, die einem gänzlich neuen Pfad der Spiritualität zu entspringen scheinen. Und tatsächlich lehrte der Autor <strong>Sri Chinmoy</strong> einen Yogaweg, der sich &#8220;Integral&#8221; nannte und einen bisher fast unbekannten Pfad im weiten Feld der Meditation darstellte. Besonders spürbar wird dies bei <strong>Sri Chinmoys</strong> zahlreichen Essays und Vorträgen. Hier erklingt die Sprache des <strong>Literaten</strong> in einer Eindringlichkeit, die selbst dem prosaischsten Werk noch eine lyrische und mystische Note abzugewinnen vermag. </p>
<h3>Sri Chinmoys literarisches Vermächtnis: Dichtung.</h3>
<p><strong>Sri Chinmoy</strong> war ein Dichter par excellence. Und obwohl die moderne Welt gerne etwas zu viel in Superlativen schwelgt, sind diese hier tatsächlich angebracht. Denn weit mehr als die unglaubliche Anzahl von <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/17">100.000 Gedichten </a>und Aussprüchen hat <strong>Sri Chinmoy</strong> in seinem äußerst kreativen Leben geschaffen. Jedoch ist es nicht die Quantität alleine, sondern vor allem die subtile Qualität und Tiefe, welche dieses Werk zu einer Perle der Poesie, ja der Weltliteratur im allgemeinen macht. Und nicht zuletzt entstammen die Worte der Feder eines echten Yogis, eines Eingeweihten der die innere Schau besaß. Daher sind <strong>Sri Chinmoys</strong> Gedichte weit mehr als wohlklingende Sprachschöpfungen. Es handelt sich dabei um die visionäre Sicht eines <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/42">mystischen</a> Sehers, der den Leser durch seine Verse an den erhabensten Wahrheiten des Lebens teilhaben lässt.</p>
<h3>Sri Chinmoys literarisches Vermächtnis: Ein Ausblick.</h3>
<p>Sicher werden noch einige Jahre ins Land ziehen, bevor das Werk <strong>Sri Chinmoys</strong> die ihm zustehende Beachtung erfährt, geschweige denn diese immens große <strong>literarische</strong> Schöpfung vollständig gesichtet und kategorisiert wurde. Aber bereits heute kann gesagt werden, dass mit <strong>Sri Chinmoy</strong> ein <strong>Literat</strong> gelebt hat, der weit jenseits aller Normen und Begrenzungen seiner schöpferischen Arbeit nachgegangen ist. Einer Arbeit, die den höchsten Wahrheiten entsprang, zu denen nur ein großer Spiritueller Meister wie <strong>Sri Chinmoy</strong> ungehinderten Zugang haben konnte.</p>
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		<item>
		<title>Der Rigveda: Ursprung indischer Weisheit</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Dec 2007 10:57:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Rigveda: Die Grundlage der indischen Kultur. Jede Kultur und Religion hat ihren einzigartigen Ursprung. Zuerst mündlich überliefert, entwickeln sich mit der Zeit eine Vielzahl von Schriften, die über die Jahrhunderte hinweg immer weiter anwachsen. Ein buntes Kaleidoskop, eine Sammlung verschiedenster Inhalte, Anschauungen und Lebensweisheiten. Der Rigveda ist die älteste dieser Sammlungen, die in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<img src="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/wp-content/uploads/2008/02/sri-chinmoy-24.jpg" alt="sc-24-relief" /></ul>
<h3>Der Rigveda: Die Grundlage der indischen Kultur.</h3>
<p>Jede Kultur und Religion hat ihren einzigartigen Ursprung. Zuerst mündlich überliefert, entwickeln sich mit der Zeit eine Vielzahl von Schriften, die über die Jahrhunderte hinweg immer weiter anwachsen. Ein buntes Kaleidoskop, eine Sammlung verschiedenster Inhalte, Anschauungen und Lebensweisheiten. Der <strong>Rigveda</strong> ist die älteste dieser Sammlungen, die in der <strong><a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/44">indischen Literatur</a></strong> bekannt ist. Aus ihm gingen die anderen drei <strong>Veden</strong> hervor, die ihrerseits in den bis heute bekannten <strong><a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/36">Upanishaden</a></strong> mündeten. <strong>Max Müller</strong> war der Name des bedeutenden deutschen <strong>Indologen</strong>, der im 19.Jahrhundert durch seine Übersetzungsarbeit diesen spirituell-literarischen Schatz hob und ihn einer größeren Öffentlichkeit publik machte. Selbst in <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/231">Indien</a> führte dies zu einer <strong>Renaissance</strong> und Wiederentdeckung der eigenen, Jahrtausende alten Kultur.<span id="more-282"></span></p>
<h3>Der Einfluss des Rigveda.</h3>
<p>Der Einfluss den der <strong>Rigveda</strong> auf die strebende Menschheit ausgeübt hat, kann nicht hoch genug bewertet werden. Wie ein Spinnennetz haben sich seine Gedanken, <strong><a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/42">Mystik</a>, Philosophie und Lebensweisheiten</strong> durch die indische Kultur und Literatur gewoben. Gleichzeitig ist der <strong>Rigveda</strong> kein bloßes theoretisches Gedankengebilde, sondern in seinem praktischen Einfluss auf den <strong><a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/252">Hinduismus</a></strong> überall spürbar. Jenem hat er auch das Gesicht gegeben, welches ihn bis heute prägt. In seinem Buch <em>&#8220;Veden, Upanishaden und Bhagavadgita&#8221;</em>, beschreibt der <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/21">Autor</a>, <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/150">Meditationslehrer</a> und Yogi, <strong>Sri Chinmoy</strong>, den prägnanten Einfluss des <strong>Rigveda</strong> auf die indische Kultur. Zudem arbeitet er die Quintessenz dieser mächtigsten Vedenschrit heraus. <em>&#8220;Gemäß dem Rigveda&#8221;</em>, schreibt er hier, <em>&#8220;ist das Handeln ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Handlung ist die bewusste Annahme des irdischen Daseins. Im Handeln wird der Geist verkörpert und die Form offenbart.&#8221;</em></p>
<h3>Riten im Rigveda.</h3>
<p>Damit jede der oben erwähnten Handlungen auch tatsächlich einer inneren Quelle und Führung entsprang, und nicht dem kleinen menschlichen Ego, ging jedem Tun im Zeitalter des <strong>Rigveda</strong> ein Weiheritus voraus. Dabei spielten verschiedene <strong>kosmische Götter</strong> eine bedeutende Rolle, die als Verkörperungen der Naturkräfte angesehen wurden. Man kannte 33 dieser kosmischen Götter, die alle durch das Trinken von Soma, göttlichem Nektar, Unsterblichkeit erreicht hatten. Man unterschied hierbei zwischen <strong>himmlischen, atmosphärischen und irdischen Wesenheiten</strong>. Am bekanntesten wurde <strong>Indra</strong>, der Anführer der Götter und <strong>Agni</strong>, der oberste Hohepriester.</p>
<h3>Der Rigveda: Viele Götter ein Gott.</h3>
<p>Etwas irreführend ist für den westlichen Verstand die Tatsache, dass trotz der vielen Gottheiten ein <strong>Hinduist</strong> nur einen Gott kennt: <strong>Das Brahman</strong>. Alle anderen Götter sind nur <strong>Aspekte</strong> dieses einen Gottes. Deshalb ist der Hinduismus auch, wie er sich schon im <strong>Rigveda</strong> selbst beschreibt, eine <strong>monotheistische Religion oder Kultur</strong>. Reinheit, die Fähigkeit den Einem in allen seinen ungezählten Manifestationen zu erkennen und Hingabe an das Göttliche allein, sind dabei die wichtigsten Ziele eines Hindus.</p>
<h3>Das Bestreben des Rigveda.</h3>
<p>Das Bestreben des <strong>Rigveda</strong> ist es den Menschen zu lehren, sein Leben dem höchsten Kosmos unterzuordnen und in dieser damit verbundenen Einswerdung sein Leben zu erfüllen &#8211; oder wie der <strong>Rigveda</strong> es selbst in seiner unvergleichlichen Ausdrucksweise beschreibt: </p>
<blockquote><p><strong>&#8220;Das Leben hat eine Idee: die Suche nach Wahrheit.<br />
 Das Leben hat ein Ideal: Glückseligkeit.<br />
 Das Leben hat ein Ziel: Die Weite der Erde mit der Fülle des Himmels zu vereinigen.&#8221;</strong></p></blockquote>
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		<title>Symbole: Die mystische Welt der verhüllten Worte</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 18:21:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Mystiker und ihre geheime Sprache. Die Mystiker aller Herren Länder und aller Zeitalter haben ihre Worte in Sprüche und Gleichnisse, in figürliche und symbolische Sätze gekleidet. Weshalb taten sie dies? Sie taten dies, um dem Verschleierten, welches hinter dem Vorhang der Ewigkeit verborgen liegt, einen angemessenen Ausdruck zu verleihen. Denn nichts wäre verheerender, wie [...]]]></description>
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<img src="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/wp-content/uploads/2007/12/chchsouthbeach1_medium.jpg" alt="strand" /></ul>
<h3>Die Mystiker und ihre geheime Sprache.</h3>
<p>Die <strong><a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/42">Mystiker</a></strong> aller Herren Länder und aller Zeitalter haben ihre Worte in <strong>Sprüche und Gleichnisse, in figürliche und symbolische Sätze</strong> gekleidet. Weshalb taten sie dies? Sie taten dies, um dem Verschleierten, welches hinter dem Vorhang der <strong>Ewigkeit</strong> verborgen liegt, einen angemessenen Ausdruck zu verleihen. Denn nichts wäre verheerender, wie dieses Ewige mit den banalen Worten der Alltagswelt zu verstümmeln und ihm so seines Zaubers zu berauben. Darüber hinaus existieren sehr viele verschiedene Welten und <strong>Bewusstseinsebenen</strong>, die alle ihrer ganz eigenen Sprache und <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/184">Ausdrucksweisen</a> bedürfen.<span id="more-245"></span></p>
<h3>Die Notwendigkeit der Symbolik.</h3>
<p>Die Sprache dieser Welt ist begrenzt. Und doch ist sie die einzige Möglichkeit, das Ewige verbal in einer allgemein verständlichen Form zu offenbaren. Daher ist es notwendig, dieser Sprache etwas <strong>Neues</strong> abzuringen. Etwas, welches ihre bisherige Aufgabe bei weitem übersteigt. So entstand die Welt der <strong>Symbolik. Symbole</strong> sind hierbei <strong>Worte</strong>, die ganz bestimmte <strong>Bedeutungsbilder</strong> besitzen, die jedoch für den äußeren <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/61">Verstand</a> meistens nicht zu erkennen sind oder ihn sogar in die Irre führen. Ein Beispiel ist das Symbol des Sonnenaufgangs. Damit ist nicht der Aufgang der physischen Sonne gemeint, sondern das Erwachen des Menschen aus seinem Schlaf der Unwissenheit. In den <strong><a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/44">Schriften</a></strong> heißt es diesbezüglich: <em>&#8220;Das Angesicht der Wahrheit liegt hinter einer goldenen Scheibe verborgen.&#8221;</em></p>
<h3>Die Eindeutigkeit des Symbols.</h3>
<p>Ein Symbol ist kein Gleichnis, keine Parabel oder etwas ähnliches. Es soll daher nichts in einer metapherhaften Form erklären, sondern eine ganz bestimmte <strong>Wahrheit</strong> klar, unmissverständlich und vor allem eindeutig mit einem einzigen Wort oder Ausdruck beschreiben. Es gibt deshalb keine Freiheit der Wahl. Nur das von den <strong>Sehern und Rishis</strong> in ihrer tiefsten <strong>Meditation</strong> Geschaute ist zulässig und nichts anderes. Vergleichbar mit einer mathematischen Formel, gilt in diesem Zusammenhang Exaktheit und Genauigkeit als oberstes Prinzip.</p>
<h3>Universelle und nicht-universelle Symbole.</h3>
<p>Es gibt <strong>Symbole</strong>, die sich nur auf einen einzigen Kulturkreis, eine ganz bestimmte Zeitepoche oder sogar wenige Individuen beziehen. Im Gegenzug existieren universelle <strong>Symbole</strong>, die für die ganze Menschheit, den ganzen Kosmos relevant sind. Der <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/150">spirituelle Lehrer</a> <strong>Sri Chinmoy</strong> spricht in diesem Zusammenhang von dem berühmten Mantra <strong><a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/179">Aum</a></strong>, welches unabhängig von Zeit und Raum gefühlt werden kann. Bei einem <strong>Symbol</strong> kann man daher auch von einem kleinen Fenster des Unmanifestierten sprechen, welches sich im Physischen offenbart. Deshalb ist jedes <strong>Symbol</strong> auch ein Richtungsweiser, der vom Endlichen zum Unendlichen, vom Begrenzten zum Unbegrenzten, vom Menschlichen hin zum Göttlichen führt.</p>
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		<title>Die indischen Gottheiten: Aspekte des höchsten Absoluten</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Nov 2007 18:53:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die indischen Gottheiten in der Mythologie. &#8220;Es gibt so viele Götter, wie es Menschen gibt&#8221;, heißt es in den alten hinduistischen Schriften. So gesehen repräsentiert jeder Mensch eine bestimmte Facette des Höchsten, der sowohl einen irdischen wie auch göttlichen Aspekt besitzt. Der göttliche Aspekt wird im Westen oft auch als Schutzengel bezeichnet. Im ursprünglichsten Sinn [...]]]></description>
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<img src="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/wp-content/uploads/2007/11/p1000998.thumbnail.jpg" alt="lakshmi" /></ul>
<h3>Die indischen Gottheiten in der Mythologie.</h3>
<p><em>&#8220;Es gibt so viele Götter, wie es Menschen gibt&#8221;</em>, heißt es in den alten hinduistischen <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/44"><strong>Schriften</strong></a>. So gesehen repräsentiert jeder Mensch eine bestimmte Facette des Höchsten, der sowohl einen irdischen wie auch göttlichen Aspekt besitzt. Der göttliche Aspekt wird im Westen oft auch als <strong>Schutzengel</strong> bezeichnet. Im ursprünglichsten Sinn sind mit der Bezeichnung Götter jedoch die Kosmischen Götter gemeint. Sie leiten, weisen und segnen die spirituell erwachende Menschheit und stellen die verschiedenen Aspekte des &#8220;Einen ohne ein Zweites&#8221;, des <strong>Brahmans</strong> dar.<span id="more-214"></span></p>
<h3>Die indischen Gottheiten: Die Mutteraspekte.</h3>
<p>Der <strong>Göttlichen Mutter</strong> kommt in der hinduistischen Mythologie eine große Bedeutung zu. Sie wird dabei in vier wichtige Teilaspekte untergliedert: <strong>Kali, Lakshmi, Saraswati und Maheshwari</strong>. Jedem dieser Aspekte wird eine bestimmte Bedeutung zu. <strong>Kali</strong>, zum Beispiel, ist eine Art Kriegerin, die gegen die dunklen und unwissenden Kräfte dieser Welt kämpft. Oft wird den Namen dieser Gottheiten auch das Wort <strong>&#8220;Maha&#8221;</strong> voran gestellt, was übersetzt &#8220;Groß&#8221; oder &#8220;Gewaltig&#8221; bedeutet. Diese vier Aspekte untergliedern sich wiederum in andere Teilaspekte, wovon die Göttin <strong>Durga</strong> wohl die bekannteste sein dürfte.</p>
<h3>Die indischen Gottheiten: Feuer, Luft, Wasser, Erde und Äther.</h3>
<p>Laut der indischen Medizin des <strong>Ayurveda</strong> setzt sich der menschliche Körper aus <strong>fünf Elementen</strong> zusammen: <strong>Feuer, Luft, Wasser, Erde und Äther</strong>. Und auch die kosmischen Gottheiten werden jeweils einer dieser atmosphärischen Region zugeordnet. Eine große Bekanntheit hat hierbei der Gott <strong>Agni</strong> erlangt, der dem Element des Feuers zugeordnet ist und das Aufstreben der innerlich erwachenden Menschheit symbolisiert. Darüber hinaus sprechen die alten <strong>indischen Schriften</strong> von verschiedenen <strong>Rangordnungen</strong>, sozusagen einer Hierarchie, wie sie auch in der römischen oder griechischen Mythologie zu finden ist. </p>
<h3>Die indischen Gottheiten: Viele Aspekte der einen Wahrheit.</h3>
<p><em>&#8220;Viele Wege führen nach Rom&#8221;</em>, sagt das bekannte Sprichwort. Genauso weisen auch die <strong>indischen Gottheiten</strong> dem Menschen verschiedene Wege hin zu dem einen Ziel: der <strong><a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/47">Selbstfindung</a></strong>. Es handelt sich bei ihnen um hoch entwickelte Wesenheiten, die jedoch nicht der irdischen Evolution unterliegen, wie des der <strong><a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/150">Spirituelle Meister</a> Sri Chinmoy</strong> formuliert. Für jeden innerlich Strebenden und nach der ewigen Wahrheit Suchenden sind sie eine unschätzbare Hilfe, denn sie unterstützen und segnen die Menschheit auf ihrer immer währenden und fortlaufenden Reise. Nicht zuletzt deshalb wird ihnen in Indien daher auch diese große <strong>Bedeutung</strong> beigemessen und höchste <strong>Verehrung</strong> dargebracht.</p>
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		<title>Die tausend Namen der einen Wahrheit</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Oct 2007 06:58:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Tausend Namen &#8211; eine Wahrheit. Die höchste Wahrheit oder Gott kann sich in vielen verschiedenen Namen ausdrücken, je nach religiösem oder kulturellem Hintergrund. Diese heiligen Namen sind dabei Symbol und Inhalt zugleich. Die Wahrheit des Einen kann daher auf sehr verschiedene Arten beschrieben werden und bleibt in seiner Essenz aber dennoch immer unverändert. &#8220;Ein Mann [...]]]></description>
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<img src="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/wp-content/uploads/2007/12/p5290038.jpg" alt="wolken" /></ul>
<h3>Tausend Namen &#8211; eine Wahrheit.</h3>
<p>Die höchste <strong>Wahrheit</strong> oder Gott kann sich in vielen verschiedenen <strong>Namen</strong> ausdrücken, je nach religiösem oder kulturellem Hintergrund. Diese heiligen <strong>Namen</strong> sind dabei Symbol und Inhalt zugleich. Die <strong>Wahrheit</strong> des Einen kann daher auf sehr verschiedene Arten beschrieben werden und bleibt in seiner Essenz aber dennoch immer unverändert. &#8220;Ein Mann wird von seinem Kind Vater, von seiner Mutter Sohn, von seiner Frau Ehegatte genannt und bleibt doch ein und dieselbe Person&#8221;, schrieb der Meditationslehrer und Yogi <strong>Sri Chinmoy</strong> in diesem Zusammenhang. Der <strong>Name</strong> ist somit auch ein Ausdruck des Verhältnisse, welches der Einzelne zu Gott hat. Besonders im Hinduismus wird diesem Umstand besonders Rechnung getragen. Deshalb wird die höchste <strong>Wahrheit</strong> dort auch mit außergewöhnlich vielen <strong>Namen</strong> beschrieben, die jeweils einen ganz bestimmten Aspekt des Göttlichen benennen.<span id="more-133"></span></p>
<h3>Die tausend Namen des Einen ohne ein Zweites.</h3>
<p>Entgegen der vielleicht vorherrschenden Meinung, handelt es sich beim Hinduismus um eine monotheistische Religion oder, noch besser, Kultur. Im Mittelpunkt steht dabei das unteilbare Brahman. Dieses Brahman offenbart sich in der Schöpfung in unzähligen Farben, Formen und Eigenschaften. So heißt es daher in den <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/44">Schriften</a>: </p>
<blockquote><p><strong>&#8220;Aum! Ich verehre das Brahman, welches zum Universum geworden ist und alles durchdringt. Den Herrscher über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Es ist die Essenz jeden Wesens und das Erhabenste in allen Dingen.&#8221;</strong></p></blockquote>
<p> Die verschiedenen Aspekte gewähren dem Einzelnen die Möglichkeit, sich dem Göttlichen auf ganz individuelle Weist zu nähern. Sei es nun mit Liebe, Hingabe, Dienst am Mitmenschen oder dem Studium der heiligen Schriften. Im Kern bleibt dieses Höchste jedoch immer unverändert und ungeteilt.</p>
<h3>Tausend und ein Name.</h3>
<p>Viele Zahlen haben eine ganz besondere mystische Bedeutung. So stehen zum Beispiel die Zahlen 50, 100 und 1000 für das Ende eines Zyklus und den Beginn eines Neuen. Bei der <strong>Zahl 1000</strong> bedeutet dies darüber hinaus, das Ende der Endlichkeit und den Anfang der Unendlichkeit. Deshalb heißt die berühmte Märchensammlung des Orients auch &#8220;Märchen aus 1001 Nacht&#8221;. Die &#8220;1&#8243; symbolisiert dabei etwas Mystisches, Unendliches, welches die bekannte Welt überschreitet und in etwas Neues eintaucht. </p>
<h3>Die tausend Namen im Hinduismus.</h3>
<p>In der Dreifaltigkeit des Hinduismus, die aus Brahma, Vishnu und <a href="http://www.srichinmoybio.co.uk/deutsch/archives/88">Shiva</a> besteht, dem Erschaffer, dem Beschützer und dem Umwandler, kommt dieser <strong>Zahl 1000</strong> eine besondere Bedeutung zu. Während die Verehrung Brahmas eher seltener ist, ist die Anbetung von Vishnu und Shiva sehr gängig. Beiden wurde dabei eine Hymne zugedacht, die aus den <strong>1000</strong> beziehungsweise 1008 ihrer Aspekte besteht und ihre Unendlichkeit verkörpern soll.</p>
<h3>Das Göttliche und seine tausend Namen.</h3>
<p>Das Göttliche entfaltet sich in seinen unendlichen Manifestationen. Der Mensch, der dem Endlichen unterworfen ist, sucht deshalb seit jeher nach einem Weg dieses Göttliche, und sei es auch nur in Teilaspekten, zu erfassen. Daher ist die jede Beschreibung des Höchsten auch eine neue Möglichkeit mit dieser Suche fortzufahren &#8211; der ewigen Suche nach dem Einen ohne ein Zweites, <strong>der Wahrheit mit ihren tausend Namen</strong>.</p>
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