
Zum Tod des großen spirituellen Meisters Sri Chinmoy.
Am Donnerstag den 11.Oktober 2007 verstarb der spirituelle Meister, Künstler und Sportler Sri Chinmoy. Nachfolgend ein kleiner Ausschnitt aus seinem reichhaltigen Lebenswerk. Einem Lebenswerk, welches weit über das Normale und Durchschnittliche hinaus ging und mit Sicherheit noch viele Menschen zu der Entdeckung ihres eigenen verborgenen Potenzials anregen wird.
Sri Chinmoys Lebenswerk: Ein Leben für die Erfüllung des Menschen.
In Sri Chinmoys Philosophie des Integralen Yogas gibt es das Wort “Unmöglich” nicht. “Alles ist möglich, wenn die Berührung Gottes da ist”, war deshalb eines seiner Leitsätze. Sri Chinmoys eigenes Leben bot hierfür den besten Anschauungsunterricht: Literatur, Musik, Malerei, Sport und natürlich Meditation waren daher nur einige Beispiele für seinen kreativen, schöpferischen Genius. Aber möchte man den Menschen Sri Chinmoy selbst beschreiben, so muss man als erstes seine innere Stille nennen, zu der ein Yogi wie er einen ungehinderten Zugang hatte und sozusagen als Quelle seines Schaffens bezeichnet werden konnte. Einer Quelle, die ihren Ursprung in der Vielfalt des Kosmos selbst hat.
Sri Chinmoys Lebenswerk: Sri Chinmoy der Musiker.
Musik nahm in Sri Chinmoys Leben eine sehr gewichtige Stellung ein. Dabei war er sowohl Komponist, Texter und Vortragender in Personalunion, wie seine unzähligen Konzerte eindrucksvoll bewiesen. Und immer war es die Qualität der Ruhe und Stille, das meditative Element, welches diese Konzerte zu etwas Besonderem machten. Jener Stille, die sich unter den stetigen Wellenbewegungen des äußeren Lebens befindet und losgelöst auf dem Meeresgrund ruht. Daher hatten und haben Sri Chinmoys Lieder und Melodien wohl auch diese starke Wirkung auf den Zuhörer. Eine Wirkung, die über die Jahrzehnte hinweg Abertausende Menschen in ihren Bann gezogen hat und ihnen ein Gefühl von innerer Harmonie und Ausgeglichenheit vermittelte.
Sri Chinmoys Lebenswerk: Sri Chinmoy der Literat, Maler und Sportler.
Es mag auf den ersten Anblick etwas verwundern, Literatur, Malerei und Sport im gleichen Atemzug zu nennen. Doch genau diese Aufzählung macht Sri Chinmoys Philosophie des Integralen Yogas vielleicht am besten verständlich. Denn es war das Integrale, Allumfassende, welches sein Leben besonderes prägte. Ein Leben, das die innere Stille und die äußere Dynamik der Welt miteinander vereinte. Und möglicherweise war auch nur so Sri Chinmoys schier unerschöpfliche kreative Energie zu erklären, die unter anderem in der Welt der Literatur, Malerei und des Sports ihren quantitativen und qualitativen Niederschlag fand. Und somit ein auf Vollkommenheit und Erfüllung ausgerichtetes menschliches Leben widerspiegelte.
Sri Chinmoys Lebenswerk: Von der Meditation und dem Dienst am Mitmenschen.
Das innere und das äußere Leben waren für Sri Chinmoy die zwei Schwingen des großen kosmischen Lebensvogels. Der Mensch strebt, gemäß seiner Philosophie, nach Selbst-Erkenntnis, wobei ihm die innere Versenkung oder Meditation als Instrument dient. Gleichzeitig versucht er diese Dimension mit der Außenwelt zu teilen, um auch sie an seinen gewonnenen Früchten der inneren Harmonie und Stille teilhaben zu lassen. Sozialer Dienst und Meditation waren und sind also daher auf Sri Chinmoys innerem Weg kein Widerspruch. Ganz im Gegenteil! Meditation und die dadurch erworbene Selbst-Erkenntnis und innere Ruhe sind die notwendige Grundlage für alles Erfolg versprechende äußere Handeln. Ganz einem Zitat Sri Chinmoys entsprechend:
“Willst du die Welt verändern? Dann verändere zuerst dich selbst. Siehe, die Welt ist verändert – verändert für immer!”
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