Sri Chinmoy und die geheimen Botschaften der indischen Schriften

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Sri Chinmoy über die alten indischen Schriften.

Der Yogi und spirituelle Meister Sri Chinmoy zollte den alten indischen Schriften, den Upanishaden, höchste Anerkennung, als er sagte: “Alle Errungenschaften Indiens auf geistigem Gebiet, auf spirituellem Gebiet, auf psychischem Gebiet und auf ethischem Gebiet kommen aus dem verfeinerten, strebenden und erhellenden Bewusstsein der Upanishaden.”

Sri Chinmoys Erläuterungen zum Vedanta.

Die upanishadischen indischen Schriften gingen dabei ursprünglich aus den Veden hervor, weshalb sie auch “Vedanta” genannt werden, was “der Abschluss” oder “das Ende der vedischen indischen Schriften” bedeutet. Auch der Buddhismus ist aus der Vedanta-Philosophie hervor gegangen, beleuchtet jedoch einen ganz bestimmten Aspekt davon. Deshalb ist die Zusammengehörigkeit nicht unmittelbar ersichtlich. Selbst der Westen hat sich von diesen alten indischen Schriften inspirieren lassen. Schaut man zum Beispiel auf die Lehren der griechischen Philosophen Plato und Pythagoras, lassen sich deutliche Übereinstimmungen feststellen.

Sri Chinmoy zitiert aus den Veden und Upanishaden.

Die Worte der Veden und Upanishaden wurden vor vielen Jahrtausenden von den alten indischen Sehern in ihrer tiefsten Meditation geschaut. Dabei enthüllten und sprachen sie über Dinge der Unendlichkeit, Ewigkeit und Unsterblichkeit, die bis heute nichts von ihrer Faszination und höchsten Wahrheit verloren haben.

Aus Sri Chinmoy Buch: “Veden, Upanishaden, Bhagavadgita.”

“Führe mich vom Unwirklichen zum Wirklichen.
Führe mich von der Dunkelheit zum Licht.
Führe mich vom Tod zur Unsterblichkeit.”

Sri Chinmoy über die höchste Gottheit.

Viele Worte und Mantren, wie diese rhythmischen Passagen auch genannt werden, sind Anrufungen an die höchste Gottheit, das Brahman. Die Seher strebten danach, diese flüchtige Erdenbühne in ihrer Meditation zu übersteigen und in die letztendliche Wahrheit, dem Einen ohne ein Zweites einzugehen, welches keinen Tod, keine Vergänglichkeit, keine Unwirklichkeit kennt.

Aus Sri Chinmoys Buch.

“Aus der Wonne kamen wir ins Dasein.
In der Wonne wachsen wir.
Am Ende unserer Reise gehen wir wieder in die Wonne ein.”

Sri Chinmoy über den Ansatz der Upanishaden.

Normalerweise umgibt den Mensch ein Gefühl der Trennung. Er sieht in dieser Welt die Präsenz des Leidens und fühlt sich deshalb unwillkürlich selbst als Leidender. Das Gefühl der Wonne oder Glückseligkeit ist ihm fast vollkommen fremd. Der Ansatz der Upanishaden ist jedoch ein völlig anderer. Hier erspüren die Seher die ständige Gegenwart der Wonne in ihrem Innern, selbst wenn diese Freude vielleicht äußerlich nur schwer zu erkennen ist. Jene Glückseligkeit leitete und leitet ihr Leben und wird es für immer tun.

Sri Chinmoys Fazit.

Die Worte der Upanishaden und der Veden streben danach, dem Menschen zu geben, wonach ihm schon immer verlangte: Unendlichkeit, Ewigkeit und Unsterblichkeit. Keinesfalls sind ihre Worte deshalb nur theoretischer Natur, sondern sie sind praktikabel und im Leben des Einzelnen tatsächlich anwendbar. In diesem Sinne fordern sie den Menschen auf, nicht auf seiner momentanen Erkenntnisstufe stehen zu bleiben. Er soll, so ist es ihr gehegter Wunsch, weitermarschieren, seinem vorbestimmten Ziel entgegen: “Caraiveti, Caraiveti” - “Vorwärts, immer nur vorwärts.”

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