Umweltschutz und das Gefühl der Einheit

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Umweltschutz und die Einheit mit allem.

Das tiefste Gefühl des Menschen ist das Gefühl der Einheit mit allen Dingen oder des “Einsseins”, wie es der spirituelle Lehrer und Yogi Sri Chinmoy bezeichnet. Diese Emotion der Verbundenheit umfasst sowohl das Menschliche, wie auch das Göttliche. Das heißt sowohl jene Welt die als Um-Welt wahrgenommen wird, genauso wie die Welt des Mystischen, Geheimnisvollen und Verborgenen. Das Göttliche ist jedoch die Quelle von allem. Wenn man daher von Umwelt-Schutz spricht, könnte man gleichsam auch von Selbst-Schutz sprechen. Denn wenn alles in Wahrheit eins ist, wo verläuft dann die Trennlinie zwischen “mein” und “dein”, von “mir” und dem “da außen”?

Umweltschutz und die Erkenntnis der Einheit.

Solange ein Gefühl des Getrenntseins besteht, kann eigentlich nicht wirklich von Umweltschutz gesprochen werden. Daher liegt im Erkennen der Einheit aller Dinge das Geheimnis der Geheimnisse begründet. Schon die großen Wissenschaftler wie Albert Einstein oder Max Planck sprachen davon, dass es keine tatsächliche Trennung zwischen Materie und Materie oder den verschiedenen Individuen gibt. Alles ist ein Spiel von Energie, welches sich in den verschiedensten Seins-Stufen manifestiert. Auf einer atomaren oder sub-atomaren Ebene verschwindet diese Trennlinie vollständig. Von ähnlichen Erkenntnissen sprechen auch viele Religionen, wie zum Beispiel der Jainismus oder der Buddhismus. Daher fügt ein praktizierender Jainist oder Buddhist auch keiner Lebensform irgendein Leid zu und achtet jede Existenz. Denn er weiß, dass es in Wirklichkeit sein eigenes Leben ist welches sich hier, nur in einer anderen Form, offenbart.

Umweltschutz, Einheit, Spiritualität und Meditation.

Das höchste Ziel der Meditation ist die völlige Verschmelzung mit dem Göttlichen, dem Ursprung aller Dinge. Dies bedeutet zwangsläufig auch die Einswerdung mit allem Existierenden, welches diesen göttlichen Ursprung als Basis seines Daseins hat. Und dies ist weit mehr als nur eine metaphysische Lehre. Für einen wirklichen Yogi ist dieser Seins-Zustand die einzige Realität. Wirklicher und realer als die begrenzte Wahrnehmung des “normalen” Menschen.

Der Umweltschutz der Zukunft.

Zerstört werden kann daher nur, was als außerhalb seiner selbst wahrgenommen wird, als “nicht-ich”. Würde in diesem Zusammenhang ein Mensch jemals sein eigenes Kunstwerk, wie zum Beispiel ein Gemälde zerstören? Nein, denn er hat es ja selbst geschaffen und gibt ihm daher seine Bewunderung und Wertschätzung. Genauso liegt in der Einswerdung mit dem höchsten Künstler, dem Schöpfer von allem, das Geheimnis des Umwelt-Schutzes oder besser gesagt Selbst-Schutzes begründet. Denn würde dieser Schöpfer jemals das große Kunstwerk, welches wir Erde nennen freiwillig zerstören? Aus diesem Grunde ist das Gefühl der Einheit oder des Einsseins wie es in der Meditation angestrebt wird so überaus wichtig für die Erhaltung dieser Welt, genauer gesagt von uns selbst.

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