Die Göttliche Mutter

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Die göttliche Mutter und die Materie.

Die Göttliche Mutter wird durch die Materie symbolisiert. Ohne die Göttliche Mutter könnte es kein Wachstum, keine Veränderung und Transzendenz geben. Denn dies ist nur im Körperlichen und Stofflichen möglich. Das väterlich-männliche Prinzip erschafft auf der Ebene des Geistes. Der Göttlichen Mutter aber bleibt es vorbehalten, dieses innerlich Geschaffene ins Physische herab zu bringen.

Die Göttliche Mutter in der indischen Philosophie.

In der indischen Philosophie wird die Göttliche Mutter in unzählige Ihrer Aspekte unterteilt. Die wichtigsten davon heißen Kali, Lakshmi, Maheshwari und Saraswati. Allen Aspekten gemein ist ihre grenzenlose Liebe für die manifestierte Schöpfung, die letztendlich ja auch ein Teil von ihnen selbst ist.
Im Westen wird Gott, dem Vater die fast uneingeschränkte Aufmerksamkeit entgegen gebracht. Im Osten, vor allem in Indien ist es Gott, die Mutter ohne deren stetige Liebe und Anteilnahme Leben auf dieser Erde nicht möglich oder zumindest starr, dumpf und leer wäre. Und so wie ein Kind im Leib der Mutter heran wächst und dadurch lebensfähig wird, so haucht die Göttliche Mutter ihren Lebensatem der unmanifestierten Schöpfung ein und macht sie auf diese Weise lebendig.
Das männliche Prinzip erschafft im Geist, das weibliche Prinzip nimmt diesen inneren Plan entgegen und verwirklicht ihn in der Welt der Farben und Formen. Dies ist der ewigliche Kreis des Schöpfungszyklusses, welcher das Rad des Lebens bewegt.

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