
Aryurveda in den indischen Schriften.
Der Ayurveda verkörppert die Wissenschaft des Lebens. Er ist ein bedeutender Teil der indischen Schriften der Veden. “Diese sind die ältesten Zeugnisse der empor strebenden Menschheit”, sagt der spirituelle Lehrer Sri Chinmoy. Das Wissen dieser Schriften bezieht sich jedoch nicht ausschließlich auf die innere Suche nach Selbsterkenntnis, sondern dient auch als ein Wegweiser, um das äußere Leben der Menschen erfüllend zu gestalten, wobei der Gesundheit und dem Wohlbefinden des Einzelnen besondere Beachtung geschenkt wird.
Die Absicht des Ayurveda.
Die Absicht des Ayurveda ist es Wege aufzuzeigen, die das Leben positiv verändern, beeinflussen, formen, verlängern und letztendlich dabei helfen sollen Krankheit und Alter entgegen zu treten. Dabei geht der Ayurveda vom Prinzip der Ausgewogenheit und Harmonie aus, die jedem Menschen inne wohnt. Dieses Prinzip besagt, dass Krankheiten immer eine Disbalance, eine Unausgewogenheit verschiedenster Kräfte zugrunde liegt. Daher könne jedes Problem nur durch die Wiederherstellung dieses Gleichgewichts gelöst werden.
Der Wissensschatz des Ayurveda.
Der Wissensschatz der ayurvedischen Schriften vereinigt in sich die Weisheit und die inneren Erfahrungen einer Unzahl von Weisen, Yogis und Suchenden, die dieses Wissen von Generation zu Generation weiter gegeben haben. Daraus entwickelte sich über die Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg ein System, welches heutzutage als moderner Ayurveda bezeichnet wird. Dieser geht dabei von folgender Grundidee aus:
Die Grundidee des modernen Ayurveda.
Ist die westliche Medizin mit den Ideen des Ayurveda kompatibel? Um dies zu beantworten muss man wissen auf welcher Ebene der Ayurveda arbeitet: Eine Ebene reinster Energie. Im Gegensatz dazu ist die Stufe auf der die westliche Medizin operiert eher grobstofflicherer Natur. Vergleichbar vielleicht mit dem Unterschied zwischen einer Fräßmaschine und einem Laser. Obwohl der Laser eigentlich “nur” mit einer Art Lichtenergie arbeitet, kann er dennoch mühelos die härtesten Materialien wie zum Beispiel Stahl durchtrennen. Genauso arbeitet auch der Ayurveda mit Energieformen, zu denen die westliche Medizin keinen Zugang hat. Letztendlich sind dies Energien, die dem Körper bereits inne wohnen und Teil seiner eigenen Lebensenergie sind.
Der Aryurveda dringt zur Wurzel des Problems vor.
In diesem Sinne dringt das ayurvedische Prinzip zur Wurzel des Problems vor, indem es nicht nur die äußeren Symptome behandelt, sondern jenes nutzt was bereits im Menschen vorhanden ist. Man könnte auch sagen, dass der Einzelne sich eigentlich selbst heilt und der Ayurveda nur den äußeren Schlüssel darstellt, dieses Tor der verloren gegangenen Harmonie wieder zu öffnen. Eine Harmonie die, ist sie einmal erreicht, lange anhält, denn sie ist das Prinzip des Lebens selbst. Deshalb bedeutet Ayurveda übersetzt auch: “Die Wissenschaft vom Leben.”
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