Die Strebsamkeit des Menschen: Vorbote einer goldenen Zukunft

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Was ist Strebsamkeit?

Strebsamkeit lässt sich am ehesten mit einem inneren Feuer vergleichen, welches sich stetig nach dem höchsten Ziel sehnt. Was ist dieses Ziel? Selbsterkenntnis – wer bin ich wirklich? Im spirituellen Sprachgebrauch spricht man deshalb auch von einem Aspiranten, also einem Menschen, der diese Selbst- oder Gotteserkenntnis anstrebt. Hin und wieder wird zusätzlich der Begriff des Suchers verwendet, also jener Person, die das Göttliche in sich selbst entdecken möchte. Oder besser gesagt wieder entdecken, da dieses Göttliche in Wahrheit immer ein fester Bestandteil von ihr war und nur unter dem Schutt der Unwissenheit von Äonen verborgen lag.

Wie die Sehnsucht oder Strebsamkeit erweckt wird.

Durch Meditation, dem “in-die-eigene-Mitte-gehen”, kann sich das noch hin und her flackernde Strebsamkeitsfeuer vollkommen entfachen. Die Meditation ist deshalb sozusagen das Zündholz, welches jene Strebsamkeit zu ihrer Entfaltung benötigt. Daher sind Konzentration und Meditation die unabdingbaren Voraussetzungen für den Beginn der wahren Suche nach sich selbst.

Wer das innere Feuer erweckt.

Die Meditation verstärkt das innere Feuer, doch wie wird diese tiefe Sehnsucht im Menschen initiiert? Durch jemanden, der bereits vollkommene Meisterschaft über sich selbst erreicht hat und dadurch dieses Wissen anderen Personen vorbehaltlos weitergeben kann. Diesbezüglich wird auch oft der Begriff der Einweihung verwendet, jenem Versprechen, welches der Meditationsmeister der Seele des Einzelnen gibt, um sie dadurch zur höchsten Wahrheit zu führen.

Einweihung, Meditation, Selbsterkenntnis.
Einweihung, Meditation, Selbsterkenntnis sind die drei heiligen Stufen der spirituellen Leiter. Zuerst kommt die Einweihung, die Glut der inneren Sehnsucht, die der Meister entzündet. Danach ist an Konzentration und Meditation, diese Glut zu schüren, um das Strebsamkeitsfeuer hoch und höher steigen zu lassen. Bis diese Flamme schließlich in der großen Sonne der Selbsterkenntnis mündet oder wie es der Spirituelle Meister Sri Chinmoy lyrisch in einer Gedichtstrophe formulierte:

“Ich bin Es: all-überdauernd.”

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