10.000 Blumen-Flammen - der gewaltige Gedichtszyklus des Poeten Sri Chinmoy

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Sri Chinmoys 10.000 Blumen-Flammen.

Am 22. Oktober 1979 begann der Poet, Meditationslehrer und Yogi Sri Chinmoy mit einem gigantischen Projekt: Er wollte 10.000 Gedichte und Aphorismen in einem einzigen Gedichtszyklus verfassen. Diesem Zyklus gab er den Namen “10.000 Blumen-Flammen” oder, da er in Englisch schrieb, “10.000 Flower-Flames”. Es war gerade wieder die Zeit des alljährlich stattfindenden New-York-City-Marathons. Da Sri Chinmoy in New York lebt und selbst ein begeisterter Sportler ist, begann er sein großes Projekt mit einem Gedicht über einen Marathonlauf. Darin zog er Parallelen zwischen seinem neuen Unterfangen und den Schwierigkeiten und Anstrengungen eines Marathons. Bereits kurze Zeit später kam der erste Band mit 100 Gedichten heraus. An diesem Schema wurde auch weiterhin festgehalten, das heißt 100 Gedichte pro Band, wobei auf jeder Seite genau ein Aphorismus stand, um dadurch das meditative Element verstärkt in den Vordergrund zu bringen.

Sri Chinmoy erreichte sein Ziel von 10.000 Blumen-Flammen bald.

Und tatsächlich, weniger als vier Jahre später, am 3.Juli 1983, war Sri Chinmoy am Ziel angelangt: 100 Bände mit jeweils 100 Gedichten lagen vor ihm - 10.000 Blumen-Flammen, die alle Leser zur inneren Versenkung und Selbst-Transzendenz anregen sollen.

Gedicht aus “10.000 Blumen-Flammen von Sri Chinmoy.

“Nicht jenseits des Menschen Möglichkeit ist Gott-Verwirklichung.
Nicht jenseits der Erde Möglichkeit ist der Erde Umwandlung.
Nicht jenseits meiner Möglichkeit ist Selbst-Übersteigung.”

Sri Chinmoys 10.000 Blumen-Flammen als Beispiel für die Philosophie der Selbst-Transzendenz.

Die Möglichkeiten des Menschen sind viel umfassender und weiter gesteckt, als es der Einzelne je zu erkennen vermag. Selbst-Erkenntnis oder Gott-Verwirklichung, Transformation oder Umwandlung, Transzendenz oder Übersteigung sind deshalb nicht die Luftschlösser eines Phantasten, sondern ganz reale Zukunftsvisionen. Das einzige was der Mensch dafür tun muss, ist es die innere Reise zu beginnen, um dadurch zur wahren und tiefsten Quelle vorzudringen.

Gedicht aus 10.000 Blumen-Flammen von Sri Chinmoy.

“Selbst-Fesslung beginnt an dem Tag, an dem wir anfangen mit unseren Erwartungs-Schlingen zu spielen und nicht zuvor.”

Sri Chinmoy über die Erwartungshaltung des Menschen.

Eine starke Erwartungshaltung ist ein großes Hindernis im spirituellen Leben. Erwartungen schränken den Menschen ein und lassen ihn sogar zu einem Bettler werden. Gott möchte den Menschen jedoch als seinen ewigen Freund und Kameraden annehmen, der mit Ihm zusammen den Ozean der Ewigkeit überquert. Wenn daher Erwartungen den Menschen begrenzen, so kann seine Bedingungslosigkeit ihn befreien. Sie wird ihm darüber hinaus unendlich viel mehr geben, als er jemals hätte erwarten können.

Gedicht aus 10.000 Blumen-Flammen von Sri Chinmoy.

“Wenn du keinen Sinn für Humor hast, dann wird dich Gott nicht dazu auswählen in Seiner Gesellschaft zu sein.”

Sri Chinmoys Worte über das kosmische Spiel.

Das Leben ist ernst. Gleichzeitig ist es jedoch auch ein Spiel. Daher nennt man es das kosmische Spiel oder Gottes Lila. Wie jedes Spiel unterliegt es gewissen Regeln, die Gott selbst festgelegt hat. Doch kann es kein Spiel ohne Spontanität, Kreativität und Freude geben. Innerhalb einer festgesetzten Ordnung die notwendig ist, dass überhaupt ein Spiel zustande kommt, soll sich daher etwas Neues offenbaren. Und wie könnte dies jemals ohne eine innere Gelöstheit und einen Sinn für Humor geschehen?

Sri Chinmoys Werk. Ein 10.000 Blumen-Flammen für die Ewigkeit.

10.000 Blumen-Flammen sind 10.000 Möglichkeiten, sich dem Göttlichen und dem eigenen Innern zu nähern. Ob heiter oder ernst, wohlwollend oder bestimmend, menschlich oder göttlich, Sri Chinmoys poetische Kreationen sind Worte der Hoffnung und Inspiration. Hier kann jeder Mensch Anregungen für die eigene Selbst-Findung entdecken. Deshalb wird dieses gigantische dichterische Werk mit Sicherheit die Zeiten überdauern und zu einem Klassiker der spirituellen Literatur werden, sollte es dies nicht schon längst geworden sein.

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