Die Jugend des großen spirituellen Meisters Sri Chinmoy

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Sri Chinmoy ist immer noch jugendlich aktiv.

Mit mittlerweile 76 Jahren blickt der große spirituelle Meister Sri Chinmoy auf ein reichhaltiges und erfülltes Leben, ganz im Dienste der inneren meditativen Botschaft zurück. Und trotz seines reifen Alters ist er nach wie vor unermüdlich aktiv und kreativ. Einen Großteil seines Lebens hat Sri Chinmoy dabei im Westen, genauer gesagt in New York verbracht. Seit 1964 lebt und arbeitet er hier und ist aus diesem Grund auch vielen westlichen Menschen ein Begriff. Aber recht wenige von ihnen sind mit Sri Chinmoys Kindheit und Jugend vertraut, die er zum überwiegenden Teil im Sri Aurobindo-Ashram in Pondicherry, Südindien, verbrachte.

Sri Chinmoys frühe Jugendjahre.

Sri Chinmoy Kumar Ghose, so sein voller Name, wobei das “Sri” eine Art spirituellen Titel darstellt, wurde am 27.August 1931 in dem Dorf Shakpura nahe der größeren Stadt Chittagong geboren. Zur damaligen Zeit war diese Region, die Bengalen genannt wurde, eine Provinz Indiens. Später wurde daraus der heutige Staat Bangladesch. Sri Chinmoy oder Madal, was kleine Trommel bedeutet und wegen seiner Lebhaftigkeit sein Kosename war, war das jüngste von sieben Kindern. Sein Vater arbeitete als Eisenbahninspektor und gründete im Laufe der Jahre eine kleine Bank. Bereits während seiner frühen Kindheit hatte Sri Chinmoy hohe spirituelle Erfahrungen, in denen er von tiefen Bewusstseinszuständen überflutet wurde. Nicht zuletzt deshalb bedeutet der Name Chinmoy auch “erfüllt von göttlichem Bewusstsein”.

Sri Chinmoys Jugend im Ashram.

Mit elf beziehungsweise zwölf Jahren verlor Sri Chinmoy beide Elternteile durch deren frühen, krankheitsbedingten Tod. Da er dadurch zum Vollwaise geworden war, traten er und seine Geschwister der spirituellen Gemeinschaft des Sri Aurobindo-Ashrams in Südindien bei. Noch vor seinem dreizehnten Geburtstag erreichte Sri Chinmoy hier die Selbst- beziehungsweise Gottverwirklichung oder besser gesagt frischte das innere Wissen einer zurückliegenden Inkarnation wieder auf. Trotzdem führte er äußerlich auch weiterhin ein ganz normales Leben, welches von den Aktivitäten des Ashrams, eine Art östliches Kloster, geprägt war. Dazu gehörte unter anderem auch das Vertraut werden mit der Malerei, der Musik, dem Sport sowie westlicher und östlicher Philosophie.

Sri Chinmoys Werdegang nach seiner Jugendzeit.

Nach seiner Schulzeit übernahm Sri Chinmoy eine Reihe von Aufgaben des täglichen Lebens im Ashram. Dadurch kam er auch mit dem berühmten bengalischen Schriftsteller und Leiter des Ashrams Nolini Kanta Gupta in Berührung, der ihn zu seinem Privatsekretär machte. Bis zu seiner Übersiedlung in den Westen, einem inneren Ruf folgend, sollte Sri Chinmoy in dieser Position verweilen. Da ein großer Teil seines Aufgabenbereiches aus Übersetzungsarbeit ins Englische bestand, konnte er dadurch seine ohnehin schon guten Sprachkenntnisse noch weiter vertiefen. Heute ist Sri Chinmoy selbst ein äußerst bedeutender und bekannter Schriftsteller, der über 1500 Bücher mit Gedichten, Essays, Theaterstücken, Erzählungen und vielem mehr verfasst hat.

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