Akbar: Der sagenumwobene Herrscher der Mongolen

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Akbar: Das Erblühen eines Landes durch Einheit.

Wenn ein Mongolenherrscher ins Blickfeld rückt, denken die meisten Menschen zuerst an Dschingis Khan. Und dieser war tatsächlich auch der erste Kaiser, der große Bedeutung erlangte. Jedoch, noch eine weitaus gewichtigere Stellung nimmt Akbar, Neffe des berühmten Babur ein, da er das Großreich der Moghul-Kaiser (persisches Wort für Mongolei) an seinen Zenith führte. Er war der erste, der das ehemals zersplitterte Reich einte und eine tolerante Position bezüglich den verschiedenen Weltanschauungen in seinem Land einnahm. Dadurch erreichte das Mongolen-Imperium eine weder vor- nach nachher gekannte Blütezeit.

Akbar: Einer der bedeutendsten Herrscher der Weltgeschichte.

So wie Kaiser Augustinus das Römische Reich einte, so bündelte Akbar die Kräfte der Mongolen. Vor seiner Regentschaft war das Land eine zersplitterte Ansammlung von territorialen Fürstentümern. Deshalb war es nach seinem Amtsantritt Akbars vorrangiges Ziel, das riesige Reich zu einen. Dies erreichte er durch eine kluge Diplomatie, weitsichtige Reformen, sowie dem Aufbau einer zivilen und militärischen Organisationsstruktur, die in ihrer Effizienz bis dahin noch nie erreicht worden war.

Die Toleranz Akbars.

Akbar hatte sehr früh erkannt, dass die Identität der meisten Menschen in ihren weltanschaulichen und religiösen Vorstellungen begründet liegt. In weitaus höherem Maße, als in ihrer rassischen oder nationalen Herkunft. Deshalb war sein erster Schritt die Anerkennung aller Religionen in seinem Reich. Er als Muslime ging sogar so weit, eine Hindu-Prinzessin zu ehelichen, was zu jener Zeit schon fast als Blasphemie galt. Dadurch brachte er dem Land die erhoffte Stabilität und Einheit.

Alle Glaubensrichtungen am Hof Akbars.

Akbar legte besonderen Wert darauf, dass an seinem Hof alle Glaubensrichtungen vertreten waren. Er erachtete darüber hinaus alle Erscheinungsformen und Symbole der verschiedenen Religionen als bedeutungsvoll und verehrte sie persönlich in Wort und Tat. Seine Nachfolger Jahangir und Shahjahan führten Akbars eingeschlagenen Weg der Toleranz weiter. Diese Politik der Akzeptanz war wie eine Straße, wie es der spirituelle Lehrer und Yogi Sri Chinmoy in einem ähnlichen Kontext beschreibt, wobei jede Religion ein Haus symbolisierte. Solange weltliche und religiöse Macht in Staaten mit mehreren Religionen problematisch bleibt, sollte Akbars Versuch Religionsspaltungen zu überwinden nicht in Vergessenheit geraten.

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