Gebete berühmter Persönlichkeiten

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Gebet eines berühmten Deutschen.

“Weite meinen Geist, o hebe ihn aus dieser schweren Tiefe, durch Deine Kunst entzückt, damit er furchtlos strebe aufwärts in feurigem Schwunge. Denn Du, Du weißt allein, Du kannst allein begeistern.”

Diese Worte des unsterblichen Komponisten Ludwig van Beethoven sprechen eine eindeutige Sprache: Die Suche und das Streben des Menschen durch den einen großen Künstler, den höchsten Schöpfer, aus seinen eigenen Tiefen emporgehoben zu werden. Viele berühmte Persönlichkeiten haben dieses Verlangen in Zeilen anmutiger Schönheit niedergeschrieben und dadurch ihren bereits bedeutungsvollen Nachlass an die Mitmenschen noch verstärkt.

Albert Einstein.

Spiritualität und Religion waren für Albert Einstein die Grundlage seines Tuns als Wissenschaftler. Legendär geworden ist sein diesbezügliches Zitat “Gott würfelt nicht”, welches von der Sinnhaftigkeit allem Existierenden ausgeht. Darüber hinaus sagt er:

“Das kosmische Erlebnis der Religion ist das stärkste und edelste Motiv naturwissenschaftlicher Forschung. Das tiefste und erhabenste Gefühl, dessen wir fähig sind, ist das Erlebnis des Mystischen.”

Sir Alexander Fleming.

Sir Alexander Fleming, der Entdecker des Penicillins, hatte eine besonders demütige Beziehung zum Göttlichen:

“Ich glaube an Dich, unendlicher Weltgeist. Einzig durch Deine Gnade wurde ich das, was Du von Anfang an in meine Seele gelegt hast, ein Helfender, (…) ohne die mein Tun nur Stückwerk geblieben wäre.”

Dazu eine bemerkenswerte Anekdote:
Als Junge rettete Fleming einem Ertrinkenden das Leben. Dabei handelte es sich um niemand Geringeren, als den späteren britischen Premier-Minister Sir Winston Churchill. Als Dank ermöglichte Churchill Fleming, der aus sehr einfachen Verhältnissen kam, ein Studium. Fleming entdeckte das Penicillin und wurde weltberühmt. Auf der Konferenz von Jalta erkrankte Churchill schwer. Das von Fleming entdeckte Penicillin half ihm in dieser kritischen Situation. Somit rettete ihm Fleming zum zweiten Male das Leben.

Jakob Grimm.

Jakob Grimm, der Begründer der Germanistik und laut dem Poeten und Yogi Sri Chinmoy einer der bedeutendsten Sprachwissenschaftler, sagt:

“Ich glaube, spüre und traue, dass etwas Göttliches in uns ist, dass von Gott ausgegangen ist und uns wieder zu Ihm führt. Dieses bleibt und lebt im Menschen und wächst wie ein Feuer aus sich selbst groß.”

Dag Hammarskjöld.

Abschließend ein Gebet von Dag Hammarskjöld. Hammarskjöld war der zweite Generalsekretär der Vereinten Nationen. Darüber hinaus war er ein Poet und wahrer Mystiker, weshalb er sein Leben, wie er es selbst formulierte, in den Dienst “Der Heilung unserer Zeit” stellen wollte.

“Gib uns reinen Geist, damit wir Dich sehen; demütigen Geist, damit wir Dich hören;
liebenden Geist, damit wir Dir dienen; gläubigen Geist, damit wir Dich leben.”

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