Spirituelle Meister: Wegweiser zum Selbst

nach oben blickend

Spirituelle Meister: Jene, die den Weg weisen.

Was ist ein Spiritueller Meister? Obwohl im Osten diese Bezeichnung ein Alltagsbegriff ist, hat sie im Westen immer noch den Anstrich des Exotischen. Dabei meint sie nichts anderes wie jenen, der den Weg weist. Den Weg von den Begrenzungen des menschlichen Seins hin zur höchst möglichen Freiheit: der Selbsterkenntnis. Des öfteren wird in diesem Zusammenhang auch der Begriff des Gurus verwendet, was nichts anderes wie “Die Dunkelheit vertreiben” bedeutet. Ein Spiritueller Meister ist also jemand, der den Menschen auf das wahre innere Licht hinweist, wobei er gleichzeitig die Dunkelheit aus dessen Leben hinweg nimmt.

Die Historie der Spirituellen Meister.

Die Geschichte oder Historie der Spirituellen Meister ist so alt wie die Menschheit selbst. Im alten Indien galten daher die Seher oder Rishis der fernen Vergangenheit als Urväter der inneren Schau, da sie die aufstrebende Menschheit zum ersten Mal auf die höchsten Wahrheiten hinwiesen. Daraus entwickelten sich verschiedene Stränge oder Yoga-Richtungen, die jedoch alle auf das gleiche Ziel hinarbeiten: Der Erkenntnis Brahmans, des Einen ohne ein Zweites.

Spirituelle Meister in der Moderne.

In neuerer Zeit entstanden verschiedene Meditationswege, von denen dem Integralen Yoga eine besondere Bedeutung zukommt. Vom spirituellen Lehrer Sri Aurobindo begründet, legt dieser Yoga-Zweig erstmals den Schwerpunkt auf die allumfassende Umwandlung und Transformation des Menschen, bis hinab in seine körperliche oder physische Natur. Auch der Meditationsmeister Sri Chinmoy folgt dieser Richtung und hat sie über die letzten Jahrzehnte hinweg weiter ausgearbeitet, verfeinert und sublimiert.

Der Spirituelle Meister als Bote.

Der Spirituelle Meister ist in den Worten Sri Chinmoys nichts anderes wie ein Bote, ein Vermittler zwischen dem Himmlischen und dem Irdischen. Er weist den Menschen auf dessen angestammtes, höchstes Erbe hin und weilt an dessen Seite, solange es die Notwendigkeit verlangt. Danach ist seine Arbeit getan. Ein wahrer Meister verlangt daher auch keine monetären oder sachlichen Vergütungen, da sein Dienst ohnehin nicht mit materiellen Dingen aufgewogen werden könnte. Das Einzige was er sich erwünscht, ist die Bereitschaft des Menschen sich auf die innere Suche zu machen. Bis dieser schließlich jene Erkenntnis wieder erlangt hat, welche schon immer tief in ihm verborgen lag.

0 comments ↓

There are no comments yet...Kick things off by filling out the form below.

You must log in to post a comment.